Vor der Schachwette zuerst die Zulassung prüfen
Ob Kandidatenturnier oder Weltmeisterschaft: Massgeblich sind der Eintrag des Wettbewerbs und die zugelassene Wettart.

Welche Schachturniere und Wettarten in der Schweiz zugelassen sind
Ob auf ein Schachturnier in der Schweiz gewettet werden darf, richtet sich nach der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten. Ein bekannter Name oder die internationale Bedeutung eines Ereignisses genügt dafür nicht. Entscheidend ist, ob der betreffende Wettbewerb und die angebotene Wettart in der Liste aufgeführt sind.
Das gilt für das Kandidatenturnier ebenso wie für eine Schachweltmeisterschaft. Wer nach Wetten auf das Kandidatenturnier sucht, sollte deshalb nicht voraussetzen, dass jede Ausgabe automatisch zugelassen ist. Auch bei einer Weltmeisterschaft ist der Titel des Turniers allein kein Nachweis. Für beide Wettbewerbe bildet die Gespa-Liste den Bezugspunkt; ohne den passenden Eintrag lässt sich aus ihrer Bekanntheit keine Zulässigkeit ableiten.
Bei der Prüfung kommt es auf zwei Aspekte an: den Wettbewerb selbst und die Wettart. Ein aufgeführtes Turnier bedeutet nicht automatisch, dass damit jede denkbare Wette darauf ebenfalls umfasst ist. Umgekehrt ersetzt ein Eintrag zu einer Wettart nicht die Prüfung, ob gerade das gewünschte Schachereignis erfasst wird. Die Zulässigkeit ergibt sich aus der Übereinstimmung beider Angaben mit der Liste.
Die Reihenfolge ist keine Rangliste.
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Sporttip
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- TWINT, PostFinance, Kreditkarte
- Merkmale
- Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
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PMU
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Freitag bis Sonntag: bis zu 6 Werktage)
- Zahlungsmethoden
- Mastercard
- Merkmale
- Pferdewetten
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Jouez Sport
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So)
- Zahlungsmethoden
- TWINT, Visa
- Merkmale
- Cash-out, iOS-App
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Verlustlimiten, vorübergehender Spielausstieg (1 Tag bis 6 Monate), unbefristete freiwillige Spielsperre (gilt auch für Casinos in der Schweiz und Liechtenstein)
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SpinLine
- Lizenz
- Curaçao
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
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Spinanga
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- PlayID, Kreditkarte
- Merkmale
- Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
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VegasHero
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Bitcoin, Ethereum
- Merkmale
- Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
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Cazeus
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard, Paysafecard
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
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BetItaly
- Lizenz
- ADM, 16040
- Merkmale
- Quotenboosts, Livewetten, Virtuelle Sportarten, Pferdewetten
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Einzahlungs-, Verlust- und Spielzeitlimits, freiwillige Pause von 24 Stunden bis 6 Monate, endgültige Selbstsperre über das ADM-Register RUA, Selbsttest
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Slotoro
- Lizenz
- Curaçao Gaming Control Board, OGL/2024/686/0183
- Mindesteinzahlung
- 10 €
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard, Maestro, Skrill, Neteller …
- Merkmale
- E-Sport, Casino, Live-Casino
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Einzahlungslimits, Abkühlphasen und Selbstausschluss im Profil
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Jojobet
- Lizenz
- Tobique Gaming Commission
- Merkmale
- Livewetten, E-Sport, Casino, Live-Casino
Das ist bei Schach besonders relevant, weil unter einem Turniernamen unterschiedliche Angebote denkbar sind. Eine Wette auf den Gesamtsieger bezieht sich auf den Ausgang des Wettbewerbs, während eine Wette auf eine einzelne Partie einen anderen Bezugspunkt hat. Auch weitere Märkte können sich auf verschiedene Aspekte eines Turniers richten. Ob ein solcher Markt angeboten werden darf, lässt sich nicht allein aus der Bezeichnung „Schachwette“ ableiten: Die jeweilige Wettart muss ebenfalls von der Bewilligung erfasst sein.
Für die Suche nach Schachwetten zum Kandidatenturnier oder zur Schach-WM ist daher die konkrete Kombination ausschlaggebend. Zu prüfen ist, ob der Wettbewerb in der Gespa-Liste erscheint und ob die angebotene Wettart für diesen Rahmen aufgeführt ist. Eine allgemeine Angabe zu Schach als Sportart reicht nicht, wenn sich die Frage auf ein bestimmtes Turnier oder einen bestimmten Markt bezieht.
Die Liste dient damit nicht bloss als Orientierung über populäre Sportarten. Sie grenzt ab, welche Wettbewerbe und Wettarten im Schweizer Bewilligungsrahmen angeboten werden dürfen. Ein Anbieter kann aus der sportlichen Relevanz eines Ereignisses keine eigene Erlaubnis ableiten. Ebenso sollte aus einer Wettmöglichkeit, die andernorts verfügbar ist, nicht geschlossen werden, dass dieselbe Kombination auch in der Schweiz zulässig ist.
Bei einem Kandidatenturnier kann die Frage also nicht pauschal für alle Ausgaben und alle Wettmärkte beantwortet werden. Dasselbe gilt für eine Schachweltmeisterschaft. Der konkrete Eintrag in der Gespa-Liste ist ausschlaggebend; fällt ein Wettbewerb oder die gewünschte Wettart nicht darunter, ist das Angebot in dieser Form nicht von der dort ausgewiesenen Bewilligung gedeckt. Es wäre deshalb irreführend, allein mit dem Turniernamen für eine Wette zu werben, ohne den Bewilligungsrahmen der konkreten Auswahl zu berücksichtigen.
Auch unterschiedliche Wettbezeichnungen sollten nicht als Beleg für unterschiedliche Zulässigkeit missverstanden werden. Massgebend bleibt, ob die jeweilige Wettart in der Gespa-Liste aufgeführt ist. Eine blosse Umformulierung des Marktes ändert nicht automatisch dessen Einordnung. Wer ein Angebot beurteilt, sollte daher nicht nur die Überschrift des Wettmarkts betrachten, sondern feststellen, welcher Wettbewerb und welche Wettart tatsächlich gemeint sind.
Für Spielende heisst das: Nicht jede online auffindbare Wette auf ein internationales Schachereignis ist deshalb auch in der Schweiz zulässig. Ausländische Wettanbieter ohne Schweizer Bewilligung dürfen hier keine Sportwetten organisieren; ihre Angebote sind kein Ersatz für die Prüfung anhand der Gespa-Liste. Bei unbewilligten Online-Wetten besteht zudem das Risiko, den Einsatz zu verlieren. Massgeblich bleibt, ob sowohl das Schachturnier als auch der konkrete Wettmarkt in der Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten erfasst sind.
Schachwetten in der Schweiz: Anbieter, Altersgrenze und Verlustlimiten
Wer in der Schweiz online auf Schach wetten möchte, kann dafür nur das Angebot der beiden zugelassenen Veranstalter nutzen: Swisslos führt Sportwetten unter dem Produktnamen Sporttip, die Loterie Romande unter Jouez Sport. Ausländische Wettanbieter dürfen ihre Dienste in der Schweiz nicht anbieten. Bei nicht bewilligten Online-Wetten besteht das Risiko, den Einsatz zu verlieren; auch die Auszahlung eines Gewinns ist bei Streitigkeiten nicht gesichert. Zudem kann der Zugang zu ausländischen Angeboten durch Netzsperren eingeschränkt sein.
Die Teilnahme ist Erwachsenen vorbehalten. Online-Sportwetten sind ab 18 Jahren erlaubt, Minderjährige dürfen nicht mitspielen. Wer gesperrt oder minderjährig ist, kann aus einer solchen Wette keinen Anspruch auf Einsatz oder Gewinn ableiten. Die Altersgrenze gilt unabhängig davon, ob es um Schach oder eine andere Sportart geht.
Vor der ersten Wette müssen Spielende Verlustlimiten für den Tag, die Woche und den Monat festlegen. Die konkreten Obergrenzen sind in den geltenden Bedingungen des jeweiligen Angebots zu prüfen; als angegebene Höchstwerte gelten CHF 9’999 und für Personen unter 21 Jahren CHF 1’000. Diese Beträge sollten deshalb nicht als unveränderliche Zusage für jedes Angebot verstanden werden. Entscheidend sind die aktuellen Teilnahmebedingungen des zugelassenen Veranstalters.
Auch Änderungen der selbst gesetzten Grenze wirken nicht zwingend sofort. Für die Erhöhung ist in den geltenden Bedingungen eine Wartefrist von 72 Stunden vorgesehen. Wer eine Limite anpassen möchte, sollte daher vorab prüfen, wann die Änderung wirksam wird, und nicht damit rechnen, dass ein höherer Spielraum unmittelbar zur Verfügung steht. Verlustlimiten helfen, den möglichen Verlust im Voraus zu begrenzen; sie machen Sportwetten jedoch weder zu einer Geldanlage noch zu einer verlässlichen Einkommensquelle. Verlorene Einsätze mit zusätzlichen oder höheren Wetten ausgleichen zu wollen, kann die finanzielle Belastung weiter erhöhen.
Für Schachwetten sind damit zuerst die Zulassung des Angebots, das Mindestalter und die persönlichen Verlustgrenzen relevant. Vor der Teilnahme sollten die aktuellen Bedingungen von Sporttip beziehungsweise Jouez Sport herangezogen werden, insbesondere zu den anwendbaren Limiten und deren Änderung. Eine ausländische Plattform wird durch ihre Erreichbarkeit im Internet nicht zu einem zugelassenen Anbieter in der Schweiz.
Sieg, Remis oder Niederlage: mögliche Ausgänge einer Schachwette
Ein 1X2-Tipp auf eine Schachpartie umfasst drei mögliche Ergebnisse: den Sieg von Weiss, ein Remis oder den Sieg von Schwarz. Die Ziffern stehen für den Sieg der weissen beziehungsweise schwarzen Seite; das X bezeichnet das Unentschieden. Für die Wertung zählt, welcher dieser Ausgänge für die Partie feststeht. Die Farbe der Figuren ist dabei entscheidend, nicht die Sitzposition oder die Reihenfolge, in der Spielende genannt werden.
Ursachen für ein Remis
Ein Remis kann durch ein Patt, eine Einigung der Spieler, eine dreifache Stellungswiederholung oder die 50-Züge-Regel zustande kommen. In bestimmten Fällen wird ein Remis zudem automatisch festgestellt.
Ein Remis ist ein eigenständiges Ergebnis und nicht bloss eine Partie ohne klaren Sieger. Es kann auf unterschiedliche Weise zustande kommen. Beim Patt ist die am Zug befindliche Seite nicht im Schach, kann aber keinen regelgerechten Zug ausführen. Die Partie endet dann unentschieden. Spielerinnen und Spieler können sich ausserdem auf ein Remis einigen.
Auch eine dreifache Stellungswiederholung kann ein Remis ermöglichen. Dabei muss eine Stellung dreimal wiederkehren; ein Remis wird auf dieser Grundlage beantragt. Die 50-Züge-Regel ist ein weiterer möglicher Weg: Wurden 50 Züge lang weder ein Bauer bewegt noch eine Figur geschlagen, kann ein Remis beansprucht werden. In bestimmten Fällen wird ein Remis zudem automatisch festgestellt. Welche Regel im Spiel greift, hängt somit davon ab, wie die Partie verläuft und ob ein Antrag erforderlich ist.
Für den Tipp bedeutet das: Wer auf Weiss setzt, braucht einen weissen Sieg als Ergebnis; bei einem Tipp auf Schwarz muss die schwarze Seite gewinnen. Beim X-Tipp ist ein Remis das gesuchte Resultat – unabhängig davon, ob es durch Patt, eine Einigung, eine Wiederholung, die Zugregel oder eine automatische Entscheidung zustande kommt. Die konkrete Ursache des Remis verändert den Ausgang des 1X2-Markts nicht.
Ein Remis darf nicht mit einer noch laufenden Partie verwechselt werden. Solange kein Ergebnis feststeht, ist auch nicht klar, ob Weiss gewinnt, Schwarz gewinnt oder die Partie unentschieden endet. Erst das festgestellte Partieergebnis lässt sich einem der drei Ausgänge zuordnen. Wer Schachwetten betrachtet, sollte daher vor allem darauf achten, ob der Tipp den weissen Sieg, das Remis oder den schwarzen Sieg meint.
Schach-Wettquoten: Remiswahrscheinlichkeit und Auszahlungsquote
Die Remisquote beschreibt, wie häufig Schachpartien unentschieden enden. Bei Meisterpartien beträgt der statistische Richtwert rund 43 Prozent. Dieser Wert fasst Partien aus einer bestimmten Auswertung zusammen und ist keine Vorhersage für eine einzelne Begegnung. Für die Einschätzung einer konkreten Partie spielen unter anderem die beteiligten Spieler und der Turnierverlauf eine Rolle.
Auch eine Wettquote auf ein Remis bildet nicht einfach dessen allgemeine Häufigkeit ab. Sie enthält die Einschätzung des Wettanbieters und dessen Marge. Eine statistische Häufigkeit kann deshalb als Orientierung dienen, sagt für sich allein aber weder aus, wie attraktiv eine angebotene Quote ist, noch wie wahrscheinlich ein bestimmtes Ergebnis im Einzelfall erscheint. Entscheidend ist, welche Quoten für sämtliche möglichen Ausgänge des Marktes angesetzt werden.
Die Auszahlungsquote lässt sich aus diesen Marktquoten berechnen. Zunächst wird für jede Quote ihr Kehrwert gebildet; diese Werte werden addiert. Der Kehrwert dieser Summe ergibt die Auszahlungsquote. In Kurzform: Bei Marktquoten q_1, q_2, …, q_n lautet die Rechnung 1 / (1/q_1 + 1/q_2 + … + 1/q_n). Die Formel berücksichtigt damit alle angebotenen Ausgänge gemeinsam und nicht nur die Quote auf das Remis.
Berechnung der Auszahlungsquote
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1
Kehrwerte bilden
Zunächst wird für jede Marktquote (q) der Kehrwert (1/q) berechnet.
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2
Summe bilden
Die berechneten Kehrwerte aller möglichen Ausgänge werden addiert.
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3
Endresultat ermitteln
Der Kehrwert dieser Summe ergibt die endgültige Auszahlungsquote.
Die Marge ist der Anteil, der nach dieser Rechnung nicht in der Auszahlungsquote enthalten ist. Sie ergibt sich aus 1 minus der Auszahlungsquote. Werden die Kehrwerte der Marktquoten addiert, zeigt eine Summe von mehr als eins somit, dass die Auszahlungsquote unter eins liegt und eine Marge enthalten ist. Je grösser diese Summe ausfällt, desto niedriger ist die rechnerische Auszahlungsquote.
Bei Schach-Wettquoten lohnt es sich daher, nicht nur eine einzelne Zahl anzusehen. Für die Berechnung der Marge müssen die Quoten aller Ausgänge desselben Marktes herangezogen werden. Ein Vergleich der Quoten auf einen einzelnen Ausgang kann zwar zeigen, wo unterschiedliche Einschätzungen liegen; die Marge des jeweiligen Marktes lässt sich daraus allein jedoch nicht bestimmen.
Die Remisquote von rund 43 Prozent bleibt ein statistischer Orientierungswert für Meisterpartien. Die konkreten Quoten und die daraus berechnete Auszahlungsquote hängen vom jeweiligen Angebot ab. Wer eine Quote beurteilt, sollte deshalb die gesamte Marktverteilung betrachten und statistische Häufigkeit nicht mit der angebotenen Auszahlung gleichsetzen.
Schach als Sportwette: Einsatzhöhen und Kombiwetten
Bei einer Schachwette entscheidet nicht nur die Auswahl der Tipps über den möglichen Gewinn, sondern auch der Einsatz. Einzelwetten beziehen sich auf einen Tipp, Kombiwetten bündeln mehrere Tipps auf einem Wettschein. Systemwetten verbinden ebenfalls mehrere Tipps, berücksichtigen dabei aber mehrere mögliche Kombinationen. Welche Einsatzfelder und Wettformen tatsächlich angeboten werden, hängt vom jeweiligen Angebot ab.
Die folgenden Beträge sind nicht als einheitliche Schweizer Marktregel zu verstehen. Sie gelten nur, wenn sie in den aktuellen Bedingungen des jeweiligen Angebots vorgesehen sind. Dort ist auch nachzulesen, welche Einsatzgrenzen für die einzelne Wettform gelten. Bei einem Angebot mit diesen Vorgaben beträgt der Mindesteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1. Für beide Wettarten liegt der Höchsteinsatz bei CHF 1’000; bei einer Systemwette beträgt er CHF 10’000.
Einzel- und Kombinationswetten
Bei einer Einzelwette fliesst der gewählte Betrag in einen Tipp. Bei einer Kombiwette werden mehrere Tipps miteinander verbunden. Damit sich die Wette auszahlt, müssen die ausgewählten Tipps nach den Abrechnungsregeln des Angebots erfolgreich sein. Ein höherer Einsatz verändert die Zusammensetzung der Wette nicht, erhöht aber den Betrag, der auf dem Spiel steht.
Die Quoten der einzelnen Tipps werden bei einer Kombiwette miteinander multipliziert. Daraus entsteht die Gesamtquote. Eine zusätzliche Auswahl kann diese Gesamtquote verändern; zugleich müssen mehr Tipps zutreffen, damit die Kombi gewinnt. Der mögliche Ertrag sollte deshalb nicht isoliert betrachtet werden: Entscheidend ist auch, wie viele Tipps verbunden sind und welcher Einsatz dafür gewählt wird.
Systemwetten und Einsatzplanung
Eine Systemwette verteilt den Einsatz auf mehrere Kombinationen aus den ausgewählten Tipps. Sie unterscheidet sich damit von einer Kombiwette, bei der die Tipps gemeinsam auf einem Wettschein stehen. Die konkrete Struktur und Abrechnung eines Systems richtet sich nach den Bedingungen des Angebots. Vor der Abgabe sollte klar sein, welche Kombinationen abgedeckt werden und welcher Gesamtbetrag eingesetzt wird.
Für die Einsatzplanung ist es sinnvoll, den Betrag vor dem Platzieren der Wette festzulegen und bei einer verlorenen Wette nicht zu erhöhen, um den Verlust auszugleichen. Sportwetten sind keine Geldanlage und bieten kein verlässliches Einkommen. Wer Einzel-, Kombinations- oder Systemwetten auswählt, sollte nur Geld einsetzen, dessen Verlust tragbar ist, und die festgelegten Einsatzgrenzen sowie die aktuellen Bedingungen des jeweiligen Angebots beachten.
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Inhalt erstellt vom Team «wettenquotench.com»
