Quoten und Spielausgänge richtig einordnen
Erfahren Sie, wie sich Baseball-Wettmärkte unterscheiden und welche Bedingungen bei Abrechnung, Livewetten und Angeboten eine Rolle spielen.

Baseball-Wettmärkte und ihre Besonderheiten
Baseball-Wetten lassen sich nach dem Gegenstand der Vorhersage unterscheiden: Geht es um den Sieger, den Run-Abstand, die Gesamtzahl der Runs oder einen einzelnen Spielabschnitt? Zu den verbreiteten Baseball-Wettmöglichkeiten zählen Moneyline, Run Line, Über/Unter-Wetten auf Total Runs, Märkte zum ersten Inning, Spieler-Props und Parlays. Welche davon auf einer Wettseite erscheinen, kann unterschiedlich sein.
Bei einer Moneyline wird auf den Sieger des Spiels gesetzt. Ein Handicap ist dabei nicht Teil des Marktes: Es zählt, welches Team die Partie gewinnt. Die Run-Line-Wette ergänzt dagegen einen virtuellen Vorsprung oder Rückstand. So kann ein Team mit einem Run-Handicap antreten; bei einem Minus-Handicap muss der Favorit den entsprechenden Run-Abstand erreichen, damit die Wette erfolgreich ist. Moneyline und Run Line beziehen sich damit beide auf den Ausgang zwischen den Teams, setzen aber unterschiedliche Bedingungen.
Über/Unter-Wetten auf Total Runs richten sich nach der Gesamtzahl der Runs, die beide Teams erzielen. Die Wette lautet, ob diese Summe über oder unter einer festgelegten Zahl liegt. Im Mittelpunkt steht nicht allein, welches Team gewinnt, sondern die gemeinsame offensive Ausbeute. Dadurch unterscheidet sich dieser Markt von einer Moneyline, auch wenn beide auf dasselbe Spiel angeboten werden können.
Die Reihenfolge ist keine Rangliste.
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PMU
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Freitag bis Sonntag: bis zu 6 Werktage)
- Zahlungsmethoden
- Mastercard
- Merkmale
- Pferdewetten
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Sporttip
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- TWINT, PostFinance, Kreditkarte
- Merkmale
- Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
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Jouez Sport
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So)
- Zahlungsmethoden
- TWINT, Visa
- Merkmale
- Cash-out, iOS-App
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Verlustlimiten, vorübergehender Spielausstieg (1 Tag bis 6 Monate), unbefristete freiwillige Spielsperre (gilt auch für Casinos in der Schweiz und Liechtenstein)
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Cloudbet
- Lizenz
- Curaçao Gaming Authority, OGL/2024/328/0599
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- unter 2 Minuten (90 % der Auszahlungen)
- Zahlungsmethoden
- Bitcoin, Ethereum, Litecoin
- Merkmale
- Livewetten, E-Sport, Casino, Live-Casino
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Einzahlungslimits (täglich, wöchentlich, monatlich), Abkühlung (24 Stunden bis 3 Monate), Selbstausschluss (1 Jahr bis lebenslang)
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Geny
- Lizenz
- Autorité Nationale des Jeux, 0055-PH-2025-07-24-AGR-01
- Merkmale
- Pferdewetten
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Instant Casino
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- sofort, bei manueller Prüfung bis zu 24 Stunden
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard
- Merkmale
- Livewetten, Casino, Live-Casino
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Selbstausschluss über den Support für 6 Monate bis 5 Jahre
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Crownplay
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 20 CHF
- Zahlungsmethoden
- Bitcoin, Ethereum
- Merkmale
- Virtuelle Sportarten, Casino, Live-Casino
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bet-at-home
- Lizenz
- Malta Gaming Authority, MGA/CRP/278/2004
- Merkmale
- Livewetten
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Jojobet
- Lizenz
- Tobique Gaming Commission
- Merkmale
- Livewetten, E-Sport, Casino, Live-Casino
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Cazeus
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard, Paysafecard
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
Märkte für das erste Inning grenzen die Vorhersage auf einen frühen Teil der Partie ein. Eine First-Five-Innings-Wette bezieht sich auf die ersten fünf vollständigen Innings. Solche Abschnittswetten setzen den Fokus also auf einen bestimmten Spielverlauf bis zu einem festgelegten Zwischenstand, statt die gesamte Partie zum Gegenstand zu machen.
Spieler-Props richten sich auf Leistungen einzelner Spieler. Gegenstand kann beispielsweise sein, ob ein Spieler eine bestimmte statistische Leistung erreicht; die konkrete Auswahl hängt vom jeweiligen Angebot ab. Diese Wettart unterscheidet sich von Märkten, bei denen allein das Teamresultat oder die Gesamtzahl der Runs zählt.
Ein Parlay verbindet mehrere Auswahlen in einer Wette. Bei Baseball kann die Kombination mehrere Teams umfassen; die Auszahlung ergibt sich, indem die Auszahlungen der einzelnen Spiele nacheinander angewendet werden. Eine solche Kombination bündelt damit mehrere Spielausgänge, statt nur eine einzelne Auswahl abzubilden. Wer nach Baseball-Wettipps für den heutigen Spieltag sucht, sollte deshalb zunächst unterscheiden, ob eine Vorhersage den Sieger, Runs, einen Spielabschnitt oder einzelne Spieler betrifft.
So werden Baseballwetten gewertet
Ein Baseballspiel umfasst im Regelfall neun Innings. Steht es danach unentschieden, folgen weitere vollständige Innings, bis ein Team führt oder die Partie abgebrochen wird. Ein Spiel kann deshalb länger dauern als die reguläre Spielzeit vermuten lässt. Für die Abrechnung zählt, welche Spielphase die jeweilige Wette erfasst und welches Ergebnis nach den geltenden Wettregeln massgeblich ist.
Bei einer Moneyline geht es um den Sieger. Dabei ist entscheidend, ob sie sich auf den Spielstand nach neun Innings oder auf den Sieger einschliesslich möglicher Verlängerung bezieht. Diese Varianten können zu unterschiedlichen Abrechnungen führen: Endet die reguläre Spielzeit ausgeglichen und gewinnt ein Team erst in einem Extra Inning, steht der Sieger nach neun Innings nicht automatisch fest. Die Bezeichnung und die Regeln des konkreten Wettangebots geben vor, welche Phase zählt. Vor der Abgabe einer Baseballwette sollte deshalb klar sein, ob die Verlängerung eingeschlossen ist.
Auch die Berücksichtigung zusätzlicher Innings ist nicht bei jedem Angebot gleich geregelt. Bei Sporttip hängt sie davon ab, ob das Wettprogramm die Verlängerung einbezieht oder ob gerade das Ergebnis der Verlängerung Gegenstand der Wette ist. Die aktuellen Bedingungen des jeweiligen Angebots sind ausschlaggebend. Eine pauschale Annahme, dass jede Baseballwette bis zum endgültigen Spielende gilt, kann daher zu einer falschen Erwartung führen.
Die reguläre Wertung und die Abrechnung einer einzelnen Wette sind zudem nicht dasselbe. Ein Spiel kann sportlich einen Sieger haben, während für eine bestimmte Wette nur ein früherer Zwischenstand herangezogen wird. Umgekehrt kann eine auf den endgültigen Spielsieger bezogene Moneyline Extra Innings einschliessen, sofern die Angebotsbedingungen das vorsehen. Die Wettquoten allein zeigen nicht, welche dieser Abrechnungsregeln gilt; dafür sind die Beschreibung der Wettart und die Bedingungen des Veranstalters massgeblich.
Das gilt auch, wenn eine Wette während einer Partie platziert wird: Die Regeln müssen erkennen lassen, auf welchen Spielausgang sich sie bezieht. Bei Baseball-Livewetten können besondere Unterbrechungsregeln hinzukommen; diese betreffen die Behandlung eines laufenden Spiels und sind gesondert zu prüfen. Die grundlegende Wertungsfrage bleibt, ob neun Innings oder das Ergebnis einschliesslich Verlängerung für die konkrete Wette zählt.
Baseballwetten in der Schweiz: Angebot und Rahmen
Wer in der Schweiz Baseballwetten platzieren möchte, trifft auf einen staatlich geprägten Markt. Lotterien und Sportwetten dürfen hier legal nur über Swisslos und Loterie Romande angeboten werden. Sporttip und Jouez Sport sind deren digitale Angebote: Volljährige können Wetten über die jeweiligen Internetseiten oder Apps abgeben; auch Verkaufsstellen bieten diese Möglichkeit. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.
Ob Baseball im Wettprogramm erscheint, ist damit nicht für jedes Spiel und jede Wettart automatisch gegeben. Ein Veranstalter muss bewilligt sein, und sowohl das Sportereignis als auch die konkrete Wettart müssen zugelassen sein. Welche Baseballpartien und Märkte tatsächlich verfügbar sind, richtet sich daher nach dem bewilligten Angebot und dem Programm des Veranstalters. Die Gespa-Liste ist dabei für die Frage relevant, welche Sportereignisse und Wettarten berücksichtigt werden können.
Für online Baseball Wetten in der Schweiz bedeutet das: Die Liga allein entscheidet nicht darüber, ob eine Partie bespielbar ist. Auch bei einem bekannten Wettbewerb kann das Angebot begrenzt sein oder einzelne Märkte können fehlen. Das Programm kann sich zudem ändern; vor der Abgabe einer Wette sollte deshalb geprüft werden, ob die betreffende Begegnung und Wettart aktuell angeboten werden.
Die rechtliche Grundlage setzt zugleich Grenzen für das Angebot. Wetten auf Sportereignisse mit erhöhtem Risiko einer Wettbewerbsmanipulation sind verboten. Das Schweizer Wettangebot ist somit nicht mit einem frei zugänglichen internationalen Markt gleichzusetzen: Entscheidend sind die zugelassenen Anbieter und die jeweils bewilligten Inhalte. Wer Baseballwetten nutzen möchte, sollte sich an den offiziellen Angeboten orientieren und die dort aufgeführten Bedingungen beachten.
Vorhersagen für MLB und andere Baseballligen
Vorhersagen zu Baseballspielen können sich auf eine einzelne Begegnung oder auf den Verlauf einer ganzen Saison beziehen. Bei der Major League Baseball stehen neben dem möglichen Sieger eines Spiels auch Langzeitwetten im Raum: etwa darauf, welches Team die World Series oder eine Liga gewinnt, welche Mannschaft ihre Division für sich entscheidet oder wer sich für die Playoffs qualifiziert. Solche Ziele liegen zeitlich weiter entfernt als eine einzelne Partie und beziehen sich auf den Ausgang eines Wettbewerbsabschnitts.
Für die Einschätzung zählt deshalb zunächst, worauf die Wette genau lautet. Ein Tipp auf den World-Series-Sieger ist nicht dasselbe wie eine Wette auf den Gewinner einer Division oder auf die Playoff-Teilnahme. Diese Ziele können sich überschneiden, sind aber getrennte Ereignisse: Ein Team kann beispielsweise die Playoffs erreichen, ohne seine Liga oder die World Series zu gewinnen. Die Formulierung des Marktes legt fest, welches Ergebnis für die Abrechnung relevant ist.
Auch Vorhersagen für andere Baseballligen lassen sich nach dieser Logik lesen. Nicht jede Liga hat denselben Wettbewerbskalender oder dieselben Saisonziele; bei Langzeitwetten sollte daher die konkrete Bezeichnung des Wettbewerbs berücksichtigt werden. Für Wettende ist eine Prognose eine Einschätzung, keine Zusage über den späteren Verlauf. Baseball bleibt trotz umfangreicher Statistiken unvorhersehbar, und auch ein plausibel wirkendes Saisonziel kann verfehlt werden.
Wer Baseballwetten-Vorhersagen vergleicht, sollte daher zuerst den Zeitraum und das angestrebte Ergebnis auseinanderhalten. Eine Aussage über ein einzelnes Spiel beantwortet nicht automatisch, welches Team am Saisonende vorne liegt oder die Playoffs erreicht.
Baseballquoten lesen und Wetten platzieren
Bei einer Moneyline-Wette zählt die Auswahl des Teams, das das Spiel gewinnt. Die Quote zeigt, wie der Buchmacher die beiden Mannschaften einordnet und welche Auszahlung sich aus einem erfolgreichen Tipp ergibt. Major-League-Baseball-Quoten können dabei mit einem Plus- oder Minuszeichen dargestellt sein.
Ein negatives Vorzeichen kennzeichnet den Favoriten, ein positives den Aussenseiter. Das Vorzeichen beschreibt also die Einordnung innerhalb des angebotenen Duells; es ist keine Garantie für den Spielausgang. Auch ein favorisiertes Team kann verlieren. Die Höhe der Auszahlung richtet sich nach der angezeigten Quote. Deshalb sollte vor dem Bestätigen geprüft werden, auf welches Team die Auswahl gesetzt ist und welche Quote für diese Moneyline gilt.
Wie man auf Baseball wettet, lässt sich bei einer Siegerwette einfach nachvollziehen: Man öffnet die Begegnung, wählt in der Moneyline den gewünschten Sieger und kontrolliert die angezeigten Wettangaben, bevor man den Tippschein bestätigt. Bei einer Quote mit negativem Vorzeichen steht der ausgewählte Favorit im Mittelpunkt; eine positive Quote weist auf den Aussenseiter hin. Für die Entscheidung ist es hilfreich, beide Seiten des Duells direkt miteinander zu vergleichen, statt allein auf das Vorzeichen zu schauen.
Die Quote dient als Orientierung für die Auszahlung, nicht als sichere Vorhersage. Sie kann sich ändern, und die Markteinschätzung eines Buchmachers belegt nicht, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Team tatsächlich gewinnt. Vor der Platzierung sollte daher klar sein, welches Spiel und welche Siegerauswahl auf dem Wettschein stehen. Die angezeigte Quote bildet die Grundlage für die spätere Auszahlung, falls der Tipp gewinnt.
Wettangebot und Bonusbedingungen einordnen
Ob sich eine Baseballwette platzieren lässt, hängt davon ab, welche Spiele und Märkte Swisslos und Loterie Romande in ihr jeweils aktuelles Wettprogramm aufnehmen. Ein Baseballspiel im Kalender bedeutet daher nicht automatisch, dass dazu eine Wette verfügbar ist. Auch einzelne Wettarten können fehlen oder nur für bestimmte Begegnungen angezeigt werden. Vor dem Platzieren lohnt sich ein Blick auf das konkrete Programm: Dort ist erkennbar, welche Auswahl tatsächlich offensteht.
Beim Baseball-Wettangebot sollte zudem zwischen einer verfügbaren Wettart und einer beworbenen Aktion unterschieden werden. Ein Hinweis auf einen Wettbonus bedeutet nicht automatisch, dass jede Baseballwette dafür berücksichtigt wird. Massgeblich sind die Bedingungen des jeweiligen Angebots. Sie können festlegen, welche Sportarten, Spiele oder Märkte teilnehmen und welche Voraussetzungen für eine Gutschrift gelten. Wer eine Aktion nutzen möchte, sollte deshalb prüfen, ob Baseball ausdrücklich eingeschlossen ist und ob Ausschlüsse für bestimmte Wetten gelten.
Pauschale Aussagen zu einem Baseball-Wettbonus sind ohne Bezug auf ein konkretes, aktuell gültiges Angebot nicht verlässlich. Werbehinweise allein reichen nicht aus, um die Teilnahmebedingungen oder den möglichen Nutzen einer Aktion zu beurteilen. Auch eine Änderung des Wettprogramms kann beeinflussen, welche Baseballmärkte zur Auswahl stehen. Entscheidend ist daher die Anzeige im Wettprogramm und der dazugehörige Bedingungstext zum Zeitpunkt der geplanten Wette. Ist eine Begegnung oder Wettart dort nicht aufgeführt, sollte sie nicht als verfügbar vorausgesetzt werden.
Ausländische Wettanbieter und Steuerfragen
Wer Baseball-Sportwetten bei einem ausländischen Buchmacher platziert, geht neben dem Spielrisiko auch rechtliche und finanzielle Risiken ein. Swisslos und Loterie Romande sind die einzigen legalen Anbieter von Lotterien und Sportwetten in der Schweiz. Ausländische Wettseiten sind für Schweizerinnen und Schweizer nicht zugelassen; Telekommunikationsanbieter blockieren solche Seiten automatisch.
Auch bei einer Auszahlung kann es Schwierigkeiten geben. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, hat im Streitfall keine Garantie, dass ein Gewinn tatsächlich ausbezahlt wird. Zudem fehlt die rechtliche Absicherung, die bei einem zulässigen Angebot greift. Ein angezeigtes Guthaben ist daher nicht gleichbedeutend mit einem rechtlich durchsetzbaren Anspruch auf Auszahlung.
Steuerlich ist ebenfalls Vorsicht geboten. Gewinne ausländischer Buchmacher sind in der Schweiz nicht steuerfrei. Bei Sportwetten aus Schweizer Quellen werden Gewinne erst ab einer Million Franken einkommensteuerpflichtig; für Gewinne aus nicht lizenzierten Quellen können dagegen steuerliche Pflichten entstehen. Welche Folgen ein konkreter Gewinn hat, hängt von seiner Herkunft und der persönlichen Situation ab. Bei Unsicherheit sollte eine Steuerfachperson Auskunft geben.
Die Wahl eines ausländischen Angebots kann somit zugleich den Zugriff auf die Seite, die Auszahlung und die steuerliche Behandlung betreffen. Bei Baseballwetten ist der sportliche Ausgang ohnehin ungewiss; ein ausländischer Anbieter fügt dem möglichen Verlust weitere Unsicherheiten hinzu. Wer sich für Sportwetten Baseball interessiert, sollte deshalb vor einer Einzahlung klären, ob das Angebot in der Schweiz zulässig ist und welche Regeln für Gewinne gelten.
Baseball-Wetttipps mit Blick auf die Quotenmarge
Ein Baseballtipp kann eine nachvollziehbare Einschätzung enthalten, doch die angebotene Quote ist keine verlässliche Angabe dafür, wie oft ein Ergebnis tatsächlich eintritt. Sie spiegelt auch die Kalkulation des Buchmachers wider. Wer Tipps bewertet, sollte deshalb zwischen einer begründeten Analyse und einer sicheren Vorhersage unterscheiden: Auch umfangreiche Statistiken machen den Spielausgang nicht gewiss.
Die Marge zeigt, welcher Anteil der rechnerischen Auszahlungsquote bei einem Markt nicht an die Wettenden zurückfliesst. Bei einem Zwei-Wege-Markt mit Quoten von jeweils 1,90 ergibt die Rechnung eine Auszahlungsquote von rund 94,74 Prozent und eine Marge von rund 5,26 Prozent. Die Zahlen veranschaulichen die Kalkulation dieses konkreten Quotenpaars; sie sind kein allgemeiner Satz für alle Baseballmärkte.
Auch die Wettart kann einen Unterschied machen. Für eine konkrete MLB-Moneyline kann die Marge in den aktuellen Bedingungen des jeweiligen Buchmachers ausgewiesen sein; Angaben zu anderen Märkten lassen sich nicht automatisch daraus ableiten. Spieler-Props und spezielle Inning-Wetten können anders kalkuliert werden. Deshalb sollte ein Tipp nicht allein danach beurteilt werden, ob die Quote attraktiv wirkt. Eine scheinbar hohe Auszahlung kann mit einer geringeren Einschätzung des Ergebnisses einhergehen, sagt aber für sich genommen nichts Verlässliches über dessen tatsächliche Chance aus.
Bei Baseball-Wetttipps lohnt es sich, die Begründung und die Quote getrennt zu prüfen. Eine Empfehlung ersetzt weder die eigene Einschätzung noch die Kenntnis der jeweiligen Marktbedingungen. Auch ein plausibler Tipp bleibt eine Wette mit ungewissem Ausgang.
Eine Baseballwetten-Strategie mit begrenztem Risiko
Eine durchdachte Baseballwetten-Strategie beginnt mit einer festen Grenze für den Einsatz. Dieses Budget sollte aus Geld bestehen, das für andere Ausgaben nicht benötigt wird. Wird es aufgebraucht, endet das Wetten; zusätzliches Geld nachzuschieben, um Verluste auszugleichen, erhöht das Risiko. Wetten sind keine verlässliche Einnahmequelle, und auch umfangreiche Statistiken machen den Ausgang eines Baseballspiels nicht berechenbar.
Hilfreich ist, Einsätze und Ergebnisse festzuhalten. So wird sichtbar, ob Entscheidungen einem vorher festgelegten Plan folgen oder spontan ausfallen. Änderungen am Budget sollten nicht aus dem Wunsch entstehen, einen einzelnen Verlust rasch zurückzugewinnen. Ebenso wenig ist ein Gewinn ein Grund, die eigene Grenze automatisch anzuheben.
Die Einsatzhöhe sollte ausserdem nicht allein davon abhängen, wie sicher sich eine Einschätzung anfühlt. Bei einer Run-Line-Wette wird ein rechnerischer Vorsprung oder Rückstand berücksichtigt: Hat ein Team ein Handicap von minus 1,5 Runs, braucht es einen Sieg mit mindestens zwei Runs, damit diese Vorgabe erfüllt ist. Auch eine überzeugend wirkende Auswahl bleibt jedoch mit Unsicherheit verbunden.
Eine klare Planung begrenzt, wie viel Geld dem Risiko ausgesetzt wird; sie beseitigt das Risiko nicht. Wer merkt, dass das vereinbarte Budget oder die eigenen Grenzen schwer einzuhalten sind, sollte eine Pause machen und Unterstützung in Anspruch nehmen.
Livewetten: Spielunterbrechungen und Abrechnung
Bei Baseball-Livewetten kann eine Unterbrechung die Abrechnung offener Märkte beeinflussen. Fällt der erste Wurf am offiziell angesetzten Spieltag wegen Regen oder eines vergleichbaren Ereignisses aus, hängt eine Stornierung aller Wetten von den Bedingungen des jeweiligen Veranstalters ab. Diese Regel sollte daher vor dem Platzieren einer Wette in den aktuellen Teilnahme- und Abrechnungsbedingungen geprüft werden.
Anders liegt der Fall, wenn das Spiel bereits begonnen hat. Wird es unterbrochen und am folgenden Tag nach Ortszeit fortgesetzt und beendet, können Wetten nach den Regeln des Veranstalters bestehen bleiben. Ob das für eine konkrete Livewette gilt, richtet sich nach der jeweiligen Wettart und den geltenden Veranstalterregeln. Bei einem abgebrochenen Spiel richtet sich die Auswertung nach der Liste der Wettarten und den Regeln des Veranstalters.
Eine Spielpause bedeutet somit nicht automatisch, dass alle offenen Tipps storniert werden. Relevant sind der Zeitpunkt der Unterbrechung, eine mögliche Fortsetzung und die für den Markt festgelegte Abrechnung. Wer während des Spiels setzt, sollte insbesondere die Bestimmungen zu Regenpausen, Spielabbruch und einer Fortsetzung am Folgetag lesen. So ist vorab klar, welche Regel für die platzierte Livewette gilt.
Ist Baseball auf der Liste der in der Schweiz zugelassenen Sportarten und Wettarten zu finden?
Ja, Baseballspiele sind grundsätzlich bewilligungsfähig. Ob ein bestimmtes Spiel und eine Wettart angeboten werden, hängt von der Gespa-Liste und dem Wettprogramm von Swisslos oder Loterie Romande ab.
Was ist der Unterschied zwischen Moneyline-Wetten und Run-Line-Wetten?
Bei einer Moneyline-Wette setzen Sie auf den Sieger, ohne dass ein Handicap berücksichtigt wird. Bei einer Run-Line-Wette wird einem Team ein Run-Vorsprung oder -Handicap zugerechnet; bei -1,5 Runs muss der Favorit beispielsweise mit mindestens zwei Runs gewinnen.
Wie wettet man auf Baseball, und welche Wettarten gibt es?
Volljährige können Baseballwetten über Sporttip oder Jouez Sport, deren Apps und Websites sowie an Verkaufsstellen platzieren. Typische Wettarten sind Moneyline, Run Line, Over/Under auf die Gesamtzahl der Runs, Wetten auf das erste Inning, Spieler-Props und Parlays.
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Inhalt erstellt vom Team «wettenquotench.com»

