So lässt sich eine Eredivisie-Wette einordnen
Ein Überblick zu Schweizer Wettanbietern, Märkten, Quoten und Spielabrechnung bei Partien der niederländischen Liga.

Eredivisie-Wetten bei Schweizer Anbietern
Wer 2026 in der Schweiz auf Spiele der niederländischen Eredivisie wetten möchte, kann dafür die Angebote der beiden zugelassenen Sportwettenveranstalter nutzen. Swisslos führt die Eredivisie auf seiner Plattform Sporttip; bei Loterie Romande ist die Liga über Jouez Sport verfügbar. Damit ist das Angebot an Schweizer Anbieter gebunden, die Sportwetten mit einer Bewilligung im Inland veranstalten dürfen.
Die Aufsicht über Online-Sportwetten liegt bei der Interkantonalen Geldspielaufsicht Gespa. Sie überwacht den Bereich und führt die Liste der bewilligten Angebote. Für Spielende ist diese Zuständigkeit relevant, weil nicht jede Plattform, die über eine Internetverbindung erreichbar ist, auch Sportwetten in der Schweiz anbieten darf. Eine ausländische Zulassung ersetzt die Schweizer Bewilligung nicht.
Swisslos und Loterie Romande sind die beiden Veranstalter, über die Sportwetten in der Schweiz legal angeboten werden. Die Verfügbarkeit ihrer Angebote richtet sich auch nach dem Wohnsitzgebiet: In der Deutschschweiz und im Tessin steht Sporttip von Swisslos zur Verfügung, in der Romandie Jouez Sport von Loterie Romande. Ein Konto kann nur im jeweiligen Vertragsgebiet eröffnet werden. Wer sich registrieren möchte, sollte daher zuerst prüfen, welcher Anbieter für den eigenen Wohnsitz zuständig ist.
Die Reihenfolge ist keine Rangliste.
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Jouez Sport
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So)
- Zahlungsmethoden
- TWINT, Visa
- Merkmale
- Cash-out, iOS-App
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Verlustlimiten, vorübergehender Spielausstieg (1 Tag bis 6 Monate), unbefristete freiwillige Spielsperre (gilt auch für Casinos in der Schweiz und Liechtenstein)
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Sporttip
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- TWINT, PostFinance, Kreditkarte
- Merkmale
- Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
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PMU
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Freitag bis Sonntag: bis zu 6 Werktage)
- Zahlungsmethoden
- Mastercard
- Merkmale
- Pferdewetten
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Crownplay
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 20 CHF
- Zahlungsmethoden
- Bitcoin, Ethereum
- Merkmale
- Virtuelle Sportarten, Casino, Live-Casino
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Hollywoodbets
- Lizenz
- UK Gambling Commission
-
BetiBet
- Lizenz
- Anjouan, ALSI-202508056-FI2
- Merkmale
- Livewetten, Cash-out, E-Sport, Casino
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SpinLine
- Lizenz
- Curaçao
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
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DOXXbet
- Lizenz
- Ministerstvo financií Slovenskej republiky
- Merkmale
- Cash-out, Casino
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VegasHero
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Bitcoin, Ethereum
- Merkmale
- Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
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Millioner
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard, Paysafecard
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
Die Eredivisie ist bei beiden Schweizer Plattformen im Wettangebot enthalten. Das bedeutet nicht, dass beliebige ausländische Buchmacher ebenfalls genutzt werden dürfen: Anbieter ohne Schweizer Bewilligung sind nicht zugelassen, und ihre Angebote können blockiert werden. Bei unbewilligten Online-Wetten besteht zudem das Risiko, den Einsatz zu verlieren. Für die Auswahl zählt daher nicht allein, ob eine Plattform die niederländische Liga aufführt, sondern auch, ob sie hierzulande legal tätig ist.
Für Sporttip gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Die Regeln zum Zugang und die Zuständigkeit des jeweiligen Veranstalters bilden den Rahmen für Eredivisie-Wetten in der Schweiz; die konkreten Wettangebote sind auf den jeweiligen Plattformen einsehbar.
Welche Eredivisie-Wettmärkte es gibt
Für Eredivisie-Fussballwetten stehen verschiedene Märkte zur Auswahl. Sie unterscheiden sich darin, welche Frage zum Spiel beantwortet werden muss: Wer setzt sich durch, wie viele Tore fallen oder wie lautet das genaue Resultat? Die Bezeichnung des jeweiligen Markts zeigt, auf welches Ereignis sich die Auswahl bezieht.
Beim klassischen 1X2-Markt wird auf einen von drei Ausgängen getippt: einen Sieg der Heimmannschaft, ein Unentschieden oder einen Sieg des Auswärtsteams. Die Zahlen stehen für diese drei Möglichkeiten. Der Markt eignet sich, wenn die Einschätzung vor allem den Ausgang des Spiels betrifft und keine Aussage über die Tordifferenz nötig ist.
Die Doppelte Chance fasst zwei dieser drei Ausgänge zusammen. Je nach Auswahl kann die Wette etwa den Heimsieg oder das Unentschieden abdecken, das Unentschieden oder den Auswärtssieg oder einen Sieg eines der beiden Teams. Damit umfasst eine Auswahl mehr als einen möglichen Spielausgang; welche Kombination gemeint ist, muss aus der Marktbezeichnung hervorgehen.
Bei Über/Unter-Torwetten geht es um die Gesamtzahl der Tore beider Mannschaften. Gewählt wird, ob diese Zahl über oder unter einer im Wettangebot genannten Grenze liegt. Die Einschätzung richtet sich hier auf die Torproduktion des Spiels, nicht darauf, welches Team gewinnt. Welche Linie zur Auswahl steht, ist im jeweiligen Angebot angegeben.
Handicap-Wetten beziehen einen vorgegebenen Vorsprung oder Rückstand in die Bewertung ein. Dadurch wird der Spielausgang unter einer angepassten Ausgangslage betrachtet. Entscheidend ist, welches Handicap für das jeweilige Team ausgewiesen ist; die Auswahl sollte daher nicht allein nach dem Namen der Mannschaft beurteilt werden.
Ergebniswetten verlangen eine genauere Prognose: Gesucht wird das konkrete Endresultat, beispielsweise ein bestimmtes Verhältnis von Toren zwischen beiden Teams. Sie unterscheiden sich damit vom 1X2-Markt, bei dem die Tordifferenz offenbleibt. Wer eine solche Auswahl trifft, legt sich auf ein exaktes Ergebnis fest.
1X2-Markt
Ein Tipp auf einen von drei Ausgängen: Heimsieg, Unentschieden oder Auswärtssieg.
Doppelte Chance
Zwei der drei möglichen Spielausgänge werden in einer Auswahl zusammengefasst.
Über/Unter-Torwetten
Einschätzung, ob die Gesamtzahl der Tore beider Teams über oder unter einer Grenze liegt.
Handicap-Wetten
Bewertung des Spielausgangs unter Berücksichtigung eines vorgegebenen Vorsprungs oder Rückstands.
Ergebniswetten
Prognose des konkreten Endresultats als exaktes Verhältnis von Toren.
Bei Fussball umfasst die reguläre Spielzeit 90 Minuten zuzüglich Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen gehören nicht automatisch zu jedem Markt. Sie werden nur einbezogen, wenn das Wettprogramm ausdrücklich darauf verweist oder die betreffende Wette gerade diese Ereignisse betrifft. Vor der Auswahl lohnt deshalb ein Blick auf den Wortlaut des Markts: Er grenzt ab, welches Spielereignis die Prognose abbildet.
Eredivisie-Quoten verstehen
Eredivisie-Wettquoten zeigen, in welchem Verhältnis der Einsatz zum möglichen Bruttogewinn steht. Bei einer Sporttip-Wette wird dafür der Einsatz mit der Quote multipliziert. Eine höhere Quote führt bei gleichem Einsatz rechnerisch zu einem höheren Bruttobetrag, bedeutet aber zugleich, dass der betreffende Ausgang niedriger bewertet wird. Der Bruttogewinn umfasst den Einsatz; wer den tatsächlichen Überschuss berechnen will, zieht den eingesetzten Betrag davon ab.
Bei Kombiwetten werden die Einzelquoten miteinander multipliziert. Dadurch entsteht eine Gesamtquote, die mit dem Einsatz verrechnet wird. Die Rechnung lässt sich also in zwei Schritten nachvollziehen: erst die Einzelquoten multiplizieren, dann das Ergebnis mit dem Einsatz multiplizieren. Je mehr Einzelereignisse verbunden werden, desto stärker kann die Gesamtquote steigen. Zugleich müssen sämtliche Bestandteile der Kombination eintreffen, damit die Wette gewinnt. Der angezeigte Bruttobetrag ist eine Rechengrösse und keine Zusage für einen Gewinn.
Bei einem 1X2-Angebot hängt die rechnerische Marge von den angesetzten Quoten ab. Für ein bestimmtes Angebot mit den Quoten 2,10, 3,40 und 3,60 ergibt die Summe ihrer Kehrwerte eine Marge von rund 4,8 Prozent. Die Rechnung lautet: Kehrwert jeder Quote bilden, die drei Werte addieren und den Betrag oberhalb von eins als Marge lesen. Eine solche Rechnung beschreibt genau diese Quote, nicht dauerhaft sämtliche Eredivisie-Angebote.
Für ein konkretes 1X2-Angebot kann die Auszahlungsquote 95,4 Prozent und die Marge 4,6 Prozent betragen. Diese Werte beziehen sich auf das jeweilige Angebot; Quoten und daraus berechnete Margen können sich je nach Anbieter und konkreter Quote unterscheiden. Wer verschiedene Angebote vergleicht, sollte deshalb die Quoten desselben Ereignisses gegenüberstellen und die Marge aus den tatsächlich angezeigten Werten berechnen. Ein einzelner Wert lässt sich nicht ohne Weiteres auf andere Spiele oder Zeitpunkte übertragen.
Bei einer eigenen Rechnung ist ausserdem wichtig, Bruttoauszahlung und Nettogewinn auseinanderzuhalten. Die Quote beziffert die Auszahlung einschliesslich Einsatz, während der Nettobetrag nach Abzug des Einsatzes übrig bleibt. Bei einer Kombination wird zunächst die Produktquote berechnet; erst danach lässt sich daraus die Bruttoauszahlung für den gewählten Einsatz ableiten.
Prematch, Live und Langzeitwetten
Der Zeitpunkt einer Eredivisie-Wette hängt davon ab, ob sie vor dem Anpfiff, während einer laufenden Begegnung oder mit Blick auf den späteren Saisonverlauf abgegeben wird. Bei Sporttip können Prematch- und Live-Angebote für die Eredivisie verfügbar sein, sofern die betreffende Begegnung in der Gespa-Liste vorgesehen ist. Welche konkreten Spiele angezeigt werden, kann sich daher unterscheiden. Für die Planung zählt die aktuelle Anzeige des Anbieters, nicht die Annahme, dass jede Partie in beiden Bereichen vertreten ist.
Prematch-Wetten werden vor dem Spielschluss der Annahme platziert. Zu diesem Zeitpunkt steht der sportliche Ausgang noch aus; die Einschätzung stützt sich auf die Ausgangslage vor dem Anpfiff. Änderungen am Spielplan oder an den angebotenen Begegnungen können beeinflussen, was auf der Plattform erscheint. Wer eine bestimmte Partie im Blick hat, sollte deshalb prüfen, ob sie im aktuellen Prematch-Angebot aufgeführt ist und bis wann die Annahme möglich ist. Eine allgemeine Verfügbarkeit für alle Spiele lässt sich daraus nicht ableiten.
Live-Wetten beziehen sich auf Begegnungen, die bereits begonnen haben. Das Angebot kann sich im Verlauf verändern: Während gespielt wird, können Annahme und verfügbare Auswahl angepasst werden. Ein Live-Angebot ist deshalb keine unveränderte Fortsetzung der Prematch-Seite. Auch hier hängt die konkrete Verfügbarkeit bei Sporttip davon ab, ob die Begegnung von der Gespa-Liste erfasst ist und im aktuellen Angebot geführt wird. Wer erst während des Spiels einsteigt, sollte die eingeblendeten Bedingungen vor der Abgabe beachten.
Neben einzelnen Partien gibt es Eredivisie-Langzeitwetten auf den Meistertitel. Dabei steht nicht der Ausgang eines einzelnen Spiels im Mittelpunkt, sondern die Frage, welcher Klub am Ende der betreffenden Saison den Titel holt. Ob und wann diese Möglichkeit bei einem Anbieter verfügbar ist, kann vom jeweiligen Angebot abhängen; bei Sporttip ist dafür die aktuelle Plattformanzeige entscheidend. Eine Langzeitwette bleibt an den Saisonverlauf gebunden: Ergebnisse und Entwicklungen in den Spielen beeinflussen, wie plausibel eine Einschätzung erscheint, ohne dass dadurch der spätere Ausgang feststeht.
Für die Saisonplanung sollten die drei Zeitpunkte getrennt betrachtet werden: vor dem Anpfiff, während der Partie und mit Blick auf den Titelentscheid. Angaben zum Modus oder zu einzelnen Terminen der kommenden Saison sind dafür nicht nötig. Entscheidend ist, welches Angebot zum gewünschten Zeitpunkt tatsächlich sichtbar ist und welche Bedingungen für die jeweilige Wette angezeigt werden.
Spielausgang und Abrechnung: Was zählt?
Für die Abrechnung einer Fussballwette ist entscheidend, welcher Spielabschnitt laut Wettprogramm gewertet wird. Die reguläre Spielzeit umfasst 90 Minuten und die Nachspielzeit, die der Schiedsrichter ansetzt. Eine Verlängerung oder ein Penaltyschiessen gehört nicht automatisch zu diesem Zeitraum. Wer den Ausgang einer Eredivisie-Partie beurteilt, sollte daher nicht allein auf den endgültigen Spielstand achten, sondern auch auf die festgelegte Wertung.
Bei Sporttip werden Verlängerung und Penaltyschiessen nur berücksichtigt, wenn das Wettprogramm ausdrücklich darauf hinweist oder die Wette gerade diese Spielphasen betrifft. Fehlt ein solcher Hinweis, bilden die reguläre Spielzeit samt Nachspielzeit den massgeblichen Rahmen. Ein Treffer in einer späteren Verlängerung verändert dann nicht rückwirkend den Spielstand, der für eine auf die reguläre Spielzeit bezogene Wette zählt.
Diese Abgrenzung kann besonders bei Spielen mit einem Gleichstand nach der regulären Spielzeit relevant sein. Eine Verlängerung kann den späteren Endstand verändern; ein Penaltyschiessen kann wiederum eine Entscheidung herbeiführen, ohne den Spielstand der regulären Spielzeit zu ändern. Für die Abrechnung sind diese Ereignisse nur dann ausschlaggebend, wenn die Wettbedingungen sie einbeziehen oder die konkrete Wette auf sie gerichtet ist. Entscheidend bleibt die Beschreibung im Wettprogramm, nicht die umgangssprachliche Bezeichnung eines Ergebnisses als «Endstand».
Vor der Wettabgabe lohnt sich deshalb ein Blick auf die genaue Formulierung zur Wertung. Sie sollte erkennen lassen, ob sich die Abrechnung auf die reguläre Spielzeit oder auch auf eine Verlängerung beziehungsweise ein Penaltyschiessen bezieht. Bei unklarer Zuordnung lässt sich aus dem später angezeigten Gesamtergebnis allein nicht sicher ableiten, welcher Spielstand für die Wette zählt. Massgeblich sind die Bedingungen, die für das konkrete Angebot gelten.
Auch Nachspielzeit und Verlängerung sind nicht dasselbe: Die Nachspielzeit gehört zur regulären Spielzeit, während eine Verlängerung eine anschliessende Spielphase ist. Wer diese Begriffe auseinanderhält, kann die Abrechnung besser nachvollziehen und vermeidet, einen später erzielten Treffer automatisch der regulären Wertung zuzurechnen. Bei Sporttip gibt das Wettprogramm den Rahmen vor; seine Hinweise bestimmen, ob zusätzliche Spielphasen in die Abrechnung eingehen.
Einsatzhöhen und Verlustlimiten bei Sporttip
Bei Sporttip gelten feste Einsatzrahmen, die je nach Wettart unterschiedlich ausfallen. Für Einzelwetten und Kombinationswetten liegt der Mindesteinsatz bei CHF 1. Der Höchsteinsatz beträgt in diesen beiden Kategorien CHF 1’000. Bei Systemwetten ist ein Einsatz bis CHF 10’000 möglich. Diese Obergrenzen beschreiben den Einsatz, den man auf eine Wette setzen kann; sie sind nicht mit den persönlichen Verlustlimiten gleichzusetzen.
Vor der ersten Teilnahme müssen Spielende bei Sporttip Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen. Die Vorgabe betrifft drei Zeiträume, die unterschiedliche Blickwinkel auf das eigene Spielverhalten bieten: eine kurze Frist und zwei längere. Die Limiten sind daher einzurichten, bevor die erste Wette abgegeben wird. Wer ein Sporttip-Konto erstmals nutzen will, sollte diesen Schritt in die Vorbereitung einplanen und nicht erst dann erledigen, wenn bereits gespielt wird.
Richtig
- Persönliches Budget vor dem Spiel festlegen
- Einsätze an die finanzielle Situation anpassen
- Verlustlimiten vor der ersten Wette einrichten
Falsch
- Einsatzhöchstgrenzen als Zielwert betrachten
- Frühere Verluste durch höhere Einsätze ausgleichen
- Verlustlimiten erst während des Spiels festlegen
Einsatzhöhe und Verlustlimite erfüllen verschiedene Aufgaben. Der Einsatzrahmen bestimmt, welcher Betrag für eine einzelne Wette oder ein System eingesetzt werden kann. Die Verlustlimiten beziehen sich dagegen auf Verluste innerhalb der festgelegten Zeiträume. Ein Einsatz unterhalb des Höchstbetrags sagt somit für sich allein nichts darüber aus, ob das eigene Spielbudget eingehalten wird. Umgekehrt ersetzt eine gesetzte Verlustlimite nicht die Beachtung der geltenden Einsatzgrenzen.
Für die Planung kann es helfen, vor dem Spielen ein persönliches Budget festzulegen und die Einsätze daran auszurichten. Eine verfügbare Höchstgrenze ist kein Zielwert. Auch ein Einsatz, der innerhalb der Sporttip-Vorgaben liegt, kann zum eigenen Budget unpassend sein. Wer den Betrag für eine Wette bestimmt, sollte deshalb die eigene finanzielle Situation berücksichtigen und nicht versuchen, frühere Verluste mit höheren oder zusätzlichen Einsätzen auszugleichen.
Die Verlustlimiten werden vor der ersten Teilnahme festgelegt und decken die genannten Tageszeiträume ab. Es lohnt sich, die Angaben bewusst zu wählen und den Einsatzrahmen nicht mit einem verfügbaren Spielbudget zu verwechseln. Entscheidend ist, dass die persönlichen Grenzen vor dem Start klar sind und die Einsatzhöhe zur eigenen Planung passt.
Selbstsperre und Steuerfragen bei Wettgewinnen
Wer bei Sporttip eine Pause benötigt, kann eine Selbstsperre einrichten. Die gewählte Dauer reicht von einem bis zu 180 Tagen. Während dieser Zeit ist eine Teilnahme gesperrt; die Sperre lässt sich vor ihrem Ablauf nicht aufheben. Die Auswahl sollte deshalb zur eigenen Situation passen: Eine kurze Unterbrechung und eine längere Auszeit haben unterschiedliche Folgen für den Zugang zum Konto. Wer sich nicht sicher ist, welche Dauer sinnvoll ist, kann zunächst eine kürzere Sperre wählen und später erneut entscheiden. Eine vorzeitige Rückkehr ist bei Sporttip nicht vorgesehen.
Eine Selbstsperre ist ein Instrument zur Begrenzung des eigenen Spielverhaltens, aber keine steuerliche Massnahme. Für die Besteuerung kommt es darauf an, aus welcher Quelle ein Gewinn stammt und welche Regeln für den Wohnsitzkanton gelten. Schweizer Spielende sollten ausländische Gewinne daher nicht automatisch als steuerfrei behandeln. Bei Gewinnen aus nicht bewilligten Quellen kann eine Steuerpflicht bestehen; auch die kantonale Einordnung ist zu beachten.
Für Gewinne aus Geldspielen gilt auf Bundesebene ab dem 1. Januar 2026 eine Freigrenze von CHF 1’071’000 je Einzelgewinn. Der Betrag bezieht sich auf den einzelnen Gewinn, nicht auf die Summe aller Gewinne eines Jahres. Entscheidend bleibt, ob der Gewinn unter die betreffende Regel fällt und aus einer zulässigen Quelle stammt. Die steuerliche Behandlung lässt sich deshalb nicht allein anhand der Höhe beurteilen. Bei einer konkreten Auszahlung kann es sinnvoll sein, die kantonalen Vorgaben zu prüfen oder fachlichen Rat einzuholen.
Auch die Schweizer Bewilligung des Anbieters ist für die Einordnung relevant. Ein Gewinn bei einem ausländischen Buchmacher wird nicht allein dadurch steuerfrei, dass der Anbieter im Ausland zugelassen ist. Eine ausländische Bewilligung berechtigt nicht dazu, in der Schweiz Sportwetten anzubieten. Wer seine Unterlagen für die Steuererklärung ordnet, sollte deshalb Anbieter und Herkunft des Gewinns nachvollziehbar festhalten und die kantonalen Hinweise berücksichtigen.
Selbstsperre und Steuerfragen betreffen unterschiedliche Aspekte: Die Sperre regelt den persönlichen Zugang zu Sporttip, während die steuerliche Beurteilung von Herkunft, Gewinnhöhe und Wohnsitz abhängt. Bei Unsicherheit zu einer konkreten Veranlagung ist die zuständige kantonale Steuerbehörde die passende Anlaufstelle.
Welche Marge haben Eredivisie-Quoten bei Sporttip?
Bei einem 1X2-Markt liegt die Marge bei Sporttip bei 4,6 %. Bei Quoten von 2,10, 3,40 und 3,60 beträgt sie rund 4,5 bis 5 %.
Ist die Eredivisie in der Schweiz überhaupt bewilligt?
Ja, die Eredivisie wird bei den bewilligten Schweizer Anbietern Sporttip von Swisslos und Jouez Sport von Loterie Romande angeboten.
Sind Wetten ohne Schweizer Bewilligung wirklich so riskant?
Ja. Eine ausländische Zulassung ersetzt keine Schweizer Bewilligung; unbewilligte Angebote können blockiert werden, und bei solchen Wetten besteht das Risiko, den Einsatz zu verlieren.
Wie wird ein Gewinn aus Einsatz und Quote berechnet?
Der Bruttogewinn ergibt sich aus Einsatz mal Quote. Bei einer Kombiwette werden zuerst die Einzelquoten multipliziert und die Gesamtquote anschliessend mit dem Einsatz verrechnet.
Sind Gewinne aus Online-Sportwetten in der Schweiz steuerfrei?
Ja, Gewinne auf lizenzierten Schweizer Wettplattformen sind bis CHF 1’071’000 pro Einzelgewinn ab dem 1. Januar 2026 steuerfrei.
Sportarten & Wettbewerbe für Online-Wetten
Inhalt erstellt vom Team «wettenquotench.com»

