Einsatz und Auszahlung einer Heinz-Wette einordnen
Die Heinz-Wette bündelt sechs Tipps in 57 Mehrfachkombinationen; Einzelwetten sind nicht Teil des Systems.

So setzt sich eine Heinz-Wette zusammen
Eine Heinz-Wette verbindet sechs Auswahlen zu mehreren Kombinationswetten. Aus ihnen entstehen insgesamt 57 Linien. Eine Linie ist jeweils eine eigene Kombination aus einem Teil der gewählten Tipps. Die Zusammenstellung reicht von Zweierkombinationen bis zur Sechsfachwette. Einzelwetten auf die sechs Auswahlen gehören nicht dazu.
Die Zahl der Linien ergibt sich aus den möglichen Gruppierungen der Tipps:
- 15 Doppelwetten mit jeweils zwei Auswahlen
- 20 Dreierwetten mit jeweils drei Auswahlen
- 15 Vierfachwetten mit jeweils vier Auswahlen
- 6 Fünffachwetten mit jeweils fünf Auswahlen
- eine Sechsfachwette mit allen sechs Auswahlen
Jede Linie enthält also mindestens zwei Tipps. Die Heinz-Wette setzt sich nicht aus einer einzelnen Kombination zusammen, die nur als Ganzes gewinnen kann, sondern aus den aufgeführten Mehrfachkombinationen. Dadurch kann eine Linie erfolgreich sein, während andere Linien derselben Heinz-Wette nicht aufgehen.
Für einen Gewinn muss eine Linie vollständig richtig sein. Eine Doppelwette zahlt daher nur, wenn beide darin enthaltenen Auswahlen zutreffen. Bei einer Dreierlinie müssen alle drei Tipps stimmen; für eine Sechsfachwette müssen alle sechs Auswahlen richtig sein. Ein richtiger Tipp allein löst keine Auszahlung aus, weil keine Einzelwette auf diese Auswahl enthalten ist. Mindestens zwei richtige Auswahlen sind nötig, damit überhaupt eine Linie gewinnen kann.
Die Reihenfolge ist keine Rangliste.
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PMU
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Freitag bis Sonntag: bis zu 6 Werktage)
- Zahlungsmethoden
- Mastercard
- Merkmale
- Pferdewetten
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Jouez Sport
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So)
- Zahlungsmethoden
- TWINT, Visa
- Merkmale
- Cash-out, iOS-App
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Verlustlimiten, vorübergehender Spielausstieg (1 Tag bis 6 Monate), unbefristete freiwillige Spielsperre (gilt auch für Casinos in der Schweiz und Liechtenstein)
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Sporttip
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- TWINT, PostFinance, Kreditkarte
- Merkmale
- Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
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Betebet
- Lizenz
- Anjouan, ALSI-202503016-FI1
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SpinLine
- Lizenz
- Curaçao
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
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Betalright
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard, Paysafecard, USDT
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
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Betovo
- Zahlungsmethoden
- Revolut
- Merkmale
- Livewetten, Quotenboosts, E-Sport, Casino
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Selbstausschluss und Abkühlphase über den Kundensupport
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Allyspin
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- PlayID, Kreditkarte
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Bettilt
- Lizenz
- Curaçao Gaming Control Board, OGL/2024/916/0436
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 2 Bankarbeitstage
- Merkmale
- Livewetten, Casino, Live-Casino, Poker
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Lizaro
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Karte, Paysafecard, USDT
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
Welche Linien bei einem Ergebnis richtig sind, hängt davon ab, welche der sechs Prognosen eintreffen. Sind nur zwei Auswahlen richtig, kann die Doppelwette aus genau diesen beiden Tipps gewinnen. Weitere Linien benötigen entsprechend mehr richtige Tipps. Treffen zusätzliche Auswahlen zu, können neben der passenden Doppelwette auch Linien mit mehreren dieser richtigen Tipps erfolgreich sein. Eine falsche Auswahl verhindert den Gewinn jener Linien, in denen sie enthalten ist; sie muss aber nicht zwangsläufig jede andere Linie betreffen.
Die Bezeichnung Heinz steht damit für eine festgelegte Struktur aus sechs Auswahlen und deren Mehrfachkombinationen. Sie sagt für sich genommen nichts darüber aus, ob die Tipps eintreffen oder welche Quoten auf den einzelnen Auswahlen gelten. Auch sechs überzeugende Prognosen machen aus der Heinz-Wette keine Gewinnzusage: Für jede Linie müssen sämtliche darin enthaltenen Tipps stimmen. Die gewonnene Linie bleibt dabei von den übrigen Linien getrennt zu betrachten.
Bei der Auswahl der Tipps ist ausserdem relevant, ob die zugrunde liegenden Märkte zulässig sind. Eine Heinz-Wette kommt grundsätzlich infrage, wenn jede ihrer Linien aus erlaubten Märkten besteht. Da die Linien aus verschiedenen Teilmengen der sechs Auswahlen gebildet werden, muss die Zulässigkeit für die enthaltenen Kombinationen passen. Eine Auswahl, die sich nicht mit den übrigen Tipps zu erlaubten Linien verbinden lässt, kann deshalb die geplante Zusammenstellung beeinträchtigen.
Der Aufbau lässt sich am Wettschein daran erkennen, dass neben den sechs Ausgangsauswahlen mehrere Kombinationen mit unterschiedlicher Länge aufgeführt werden. Die kürzesten Linien verbinden jeweils zwei Tipps; die längste vereint alle sechs. Dazwischen liegen die Dreier-, Vierer- und Fünferkombinationen. Zusammen bilden sie die vollständige Heinz-Struktur. Für die Prüfung eines möglichen Gewinns wird jede dieser Linien anhand ihrer eigenen enthaltenen Auswahlen bewertet. Nur vollständig richtige Linien zählen als gewinnend; teilweise richtige Kombinationen erhalten keine Auszahlung.
Wer eine Heinz-Wette beurteilt, sollte daher zuerst die Zahl und Art der enthaltenen Linien verstehen. Die Auswahl von sechs Tipps erzeugt nicht bloss eine Sechsfachkombination, sondern zugleich sämtliche vorgesehenen Kombinationen aus kleineren Gruppen dieser Tipps. Zugleich fehlen die sechs Einzelwetten: Trifft nur eine Prognose ein, gibt es keine gewinnende Linie. Die Heinz-Wette verbindet somit breite Kombinationsmöglichkeiten mit der Voraussetzung, dass wenigstens zwei Tipps gemeinsam in einer Linie richtig sein müssen.
Systemwette statt einfacher Kombination
Eine Kombinationswette verbindet mehrere Tipps zu einer einzigen Wette. Damit diese Kombination gewinnt, müssen grundsätzlich alle ausgewählten Tipps richtig sein. Liegt auch nur eine Prognose daneben, fällt der Gewinn für die gesamte Kombination aus. Eine Systemwette setzt dagegen aus denselben Tipps mehrere einzelne Kombinationen zusammen. Dadurch können einzelne Linien gewinnen, obwohl nicht jede Auswahl richtig ist.
Welche Kombinationen auf dem Wettschein stehen, hängt vom gewählten System ab. Die Tipps werden nicht bloss zu einer langen Reihe verknüpft, sondern in mehrere kleinere Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bildet eine eigene Kombiwette und hat eigene Gewinnbedingungen. Ein korrektes Ergebnis kann daher für manche Linien zählen, während andere Linien wegen eines falschen Tipps verlieren. Sind sämtliche Tipps richtig, sind auch alle gebildeten Kombinationen erfolgreich; der mögliche Gesamtgewinn ist dann am höchsten.
Die Yankee-Wette veranschaulicht dieses Prinzip mit vier Auswahlen. Sie enthält sechs Doppelwetten, vier Dreierwetten und eine Vierfach-Kombiwette. Zusammen ergeben diese Bestandteile elf einzelne Wetten. Die einzelnen Tipps werden also in verschiedenen Zusammenstellungen verwendet: in Paaren, Dreiergruppen und einer Kombination mit allen vier Auswahlen. Das unterscheidet den Wettschein von einer einzelnen Vierfach-Kombination, bei der alle vier Prognosen stimmen müssen, damit die Wette gewinnt.
Bei der Yankee-Wette genügt es bereits, wenn mindestens zwei der vier Auswahlen gewinnen, damit ein Gewinn möglich ist. In diesem Fall können die Doppelwetten aus den richtigen Tipps erfolgreich sein; Kombinationen, die einen falschen Tipp enthalten, verlieren. Treffen mehr Auswahlen zu, können zusätzliche Linien gewinnen. Die Zahl der gewinnenden Linien hängt somit davon ab, welche Tipps richtig sind und wie sie in den einzelnen Kombinationen zusammenstehen. Eine Systemwette bietet damit mehrere getrennte Gewinnchancen, aber keine Zusage, dass der Gesamteinsatz zurückkommt.
Für die Entscheidung zwischen Kombinations- und Systemwette zählt vor allem, wie viele richtige Tipps für einen möglichen Gewinn erforderlich sind. Eine einfache Kombinationswette setzt auf das vollständige Eintreffen der ausgewählten Prognosen. Beim System wird ein Teil der Kombinationen schon dann erfolgreich, wenn genügend Tipps für diese jeweilige Linie stimmen. Dafür werden mehrere Wetten platziert. Jeder zusätzlichen Linie liegt ein eigener Einsatz zugrunde, und eine grössere Abdeckung bedeutet nicht automatisch einen Gewinn. Auch bei einem System können zu wenige richtige Tipps dazu führen, dass keine Linie gewinnt.
Die Systemform verändert ausserdem nicht die Aussagekraft der zugrunde liegenden Prognosen. Sie ordnet die Tipps lediglich anders zu einzelnen Kombiwetten. Die Quoten der jeweiligen Auswahl fliessen in die Linien ein; die in den Quoten enthaltene Marge wirkt sich entsprechend über die Einzelkombinationen aus. Bei der Beurteilung eines Scheins sollten deshalb sowohl die Abdeckung als auch die Zahl der platzierten Wetten berücksichtigt werden. Mehr Kombinationen können einen Treffer in einer Linie auffangen, erhöhen aber zugleich den Einsatz für die Gesamtheit der Wetten.
Als Each-Way-Wette wird eine Yankee-Wette zusätzlich mit einer Platzierungswette auf die Auswahlen gespielt. Dadurch steigt die Zahl der platzierten Wetten von elf auf zweiundzwanzig; der angegebene Einsatz wird mit zweiundzwanzig multipliziert. Diese Variante umfasst somit mehr Wettlinien als die gewöhnliche Yankee-Wette. Die jeweilige Wettart und ihre Bedingungen bestimmen, welche Ergebnisse für Gewinnlinien zählen.
Auch eine Heinz-Wette gehört zur Gruppe der Systemwetten: Der Begriff bezeichnet eine Wettform, in der mehrere Kombinationen aus ausgewählten Tipps gebildet werden. Für das Verständnis des Prinzips ist der Vergleich mit der Yankee-Wette hilfreich, weil sich an ihr die Aufteilung in unterschiedlich grosse Kombis klar erkennen lässt. Bei jeder Systemwahl bleibt wichtig, den Einsatz für alle Linien als Gesamtbetrag zu betrachten und nicht mit dem Betrag je einzelner Kombination zu verwechseln.
Yankee-Wette
Beinhaltet 11 Wetten aus vier Auswahlen: sechs Doppelwetten, vier Dreierwetten und eine Vierfach-Kombination.
Heinz-Wette
Beinhaltet 57 Wetten aus sechs Auswahlen, bestehend aus verschiedenen Kombinationen von Zweier- bis Sechsfachwetten.
Super-Heinz
Beinhaltet 120 Wetten aus sieben Auswahlen, wobei Kombinationen von Zweier- bis Siebenfachwetten abgedeckt sind.
Einsatz und Auszahlung der Heinz-Wette berechnen
Für die Rechnung auf dem Wettschein sind zwei Werte zentral: der Einsatz je Linie und die Quote jeder gewinnenden Linie. Der Linieneinsatz ist nicht der Betrag, den die Heinz-Wette insgesamt kostet. Da alle Linien mit demselben Einsatz gespielt werden, ergibt sich der Gesamteinsatz aus dem Linieneinsatz multipliziert mit 57.
Als Formel lautet die Rechnung:
Gesamteinsatz = Einsatz pro Linie × 57
Ein Heinz-Wettrechner kann diese Multiplikation übernehmen. Wer selbst rechnet, trägt den gewünschten Betrag je Linie ein und multipliziert ihn mit der Zahl der Linien. Der angezeigte Gesamtbetrag ist der Einsatz für den Wettschein. Er fällt auch dann an, wenn später keine Linie gewinnt; die Heinz-Wette bringt keine Gewinnzusage mit sich.
Auszahlung aus den gewinnenden Linien
Für jede gewinnende Linie wird der Linieneinsatz mit der zugehörigen Linienquote multipliziert. Die Gesamtauszahlung entsteht, indem die Auszahlungen dieser Linien addiert werden:
Auszahlung = Summe der Einsätze je gewinnender Linie × jeweilige Linienquote
Dabei wird jede Linie einzeln betrachtet. Treffen mehrere Linien, fliessen deren Auszahlungen gemeinsam in die Gesamtsumme ein. Bleibt eine Linie ohne Gewinn, trägt sie nichts zur Auszahlung bei. So kann derselbe Wettschein je nach den richtigen Auswahlen unterschiedliche Ergebnisse liefern.
Für die Berechnung genügt es deshalb nicht, nur den Gesamteinsatz anzusehen. Auch die Zahl der gewinnenden Linien und deren Quoten beeinflussen den Rückfluss. Die Auszahlung lässt sich vor dem Ergebnis nicht als fester Betrag angeben: Sie steht erst fest, wenn bekannt ist, welche Linien gewinnen und welche Quote jeweils für sie gilt.
Die Quote jeder Linie wirkt direkt auf deren Auszahlung. Eine höhere Linienquote führt bei gleichem Linieneinsatz zu einer höheren rechnerischen Auszahlung dieser Linie; eine tiefere Quote zu einer geringeren. In den Quoten ist zugleich die Marge enthalten. Bei einer Systemwette wirkt sie über die einzelnen Linien hinweg, nicht nur auf eine einzelne Gesamtquote des Scheins.
Für eine eigene Kontrolle kann man die Rechnung in zwei Schritte teilen: zuerst den gesamten Einsatz aus dem Betrag je Linie bestimmen, danach für jede gewinnende Linie Einsatz und Quote miteinander multiplizieren und die Ergebnisse addieren. Der Einsatz auf dem Wettschein und die mögliche Auszahlung sind also verschiedene Grössen. Den Gesamtbetrag des Einsatzes kennt man beim Platzieren; die Auszahlung hängt vom späteren Ergebnis und den betroffenen Linien ab.
Super-Heinz und weitere Systeme mit mehr Auswahlen
Bei einer Super-Heinz-Wette kommen sieben Auswahlen zum Einsatz. Aus ihnen entstehen 120 einzelne Kombinationen: von Zweier- bis Siebenfachwetten. Gegenüber der Heinz mit sechs Auswahlen enthält das System damit zusätzliche Linien und deckt auch Kombinationen ab, in denen die siebte Auswahl vorkommt. Für jede dieser Linien fällt ein Einsatz an. Der Gesamteinsatz wächst deshalb mit der Zahl der bezahlten Linien; die grössere Abdeckung bedeutet keine Gewinnzusage.
Weitere Systemvarianten
Die Super-Yankee-Wette bildet aus fünf Ereignissen 26 Kombinationen (Zweier- bis Fünferwetten). Lucky 31 nutzt dieselben 26 Kombinationen wie die Super-Yankee, ergänzt diese jedoch um fünf Einzelwetten, insgesamt 31 Wetten.
Die Rückzahlung hängt davon ab, welche Kombinationen gewinnen. Treffen nur Auswahlen zu, die in einer bestimmten Linie enthalten sind, kann diese Linie dennoch erfolgreich sein, während andere Linien verlieren. Je mehr richtige Tipps gemeinsam in einer Linie stehen, desto höher kann deren Quote ausfallen. Eine feste Auszahlung lässt sich vorab nicht allein aus dem Systemnamen ableiten: Sie richtet sich nach den Quoten der jeweiligen Auswahlen und danach, welche Linien gewinnen.
Als kompaktere Vergleichsform eignet sich die Super-Yankee-Wette. Sie baut auf der Yankee mit vier Spielen auf und ergänzt eine weitere Auswahl. Aus fünf Ereignissen werden 26 Kombinationen gebildet: zehn Zweier-, zehn Dreier-, fünf Vierer- und eine Fünferkombination. Damit reicht das System bis zur Fünferwette und bleibt im Umfang deutlich unter der Super-Heinz. Bei der Super-Yankee kann bereits eine Rückzahlung entstehen, wenn zwei Prognosen richtig sind, sofern eine gewinnende Linie daraus besteht.
Lucky 31 verwendet dieselben 26 Kombinationen wie die Super-Yankee und ergänzt fünf Einzelwetten. Insgesamt umfasst das System somit 31 Wetten. Diese Einzelwetten verändern die Rückzahlungsbedingungen: Bei einem richtigen Tipp kann bereits die entsprechende Einzelwette gewinnen, während bei der Super-Yankee keine Einzelwetten enthalten sind. Zusätzliche Gewinnlinien bedeuten zugleich zusätzliche Einsätze.
Die Systeme unterscheiden sich also sowohl durch die Zahl der ausgewählten Ereignisse als auch durch die Art der gebildeten Linien. Die Super-Heinz bietet mit sieben Auswahlen Kombinationen bis zur Siebenfachwette. Super-Yankee und Lucky 31 arbeiten mit fünf Ereignissen; Lucky 31 erweitert die Kombinationsstruktur um Einzelwetten. Vor der Abgabe sollte deshalb klar sein, wie viele Linien der Wettschein umfasst und welcher Einsatz je Linie gilt.
Heinz-Wetten im Schweizer Regelrahmen
Für Sportwetten in der Schweiz ist die Einordnung als Grossspiel zentral. Ein Angebot fällt darunter, wenn es online, automatisiert oder über Kantonsgrenzen hinweg veranstaltet wird. Für solche Sportwetten ist die Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa) zuständig: Sie erteilt die Bewilligung und beaufsichtigt die Veranstalterinnen.
Sportwetten als Grossspiele dürfen nur Swisslos und die Loterie Romande veranstalten. Die Zuständigkeit gilt unabhängig davon, ob eine Wette über eine Website oder auf anderem Weg angeboten wird. Ausländische Anbieter sind für Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz nicht zugelassen. Ein Online-Angebot, das sich an Schweizer Kundschaft richtet, ist daher nicht allein deshalb zulässig, weil es erreichbar ist oder eine Heinz-Wette im Wettschein anbietet.
Für eine Heinz-Wette zählt neben der Veranstalterin auch die Auswahl der Märkte. Sie ist grundsätzlich möglich, wenn jede enthaltene Linie auf erlaubten Märkten beruht. Die Wettart selbst hebt solche Beschränkungen nicht auf: Eine Kombination kann nur Märkte umfassen, auf die in der Schweiz gewettet werden darf. Wer einen Wettschein zusammenstellt, sollte deshalb darauf achten, dass sowohl das Ereignis als auch die gewählte Wettart vom Angebot erfasst sind.
Die Zuständigkeit der Gespa bezieht sich auf Sportwetten als Grossspiele. Sie ist nicht mit der Rolle einer Veranstalterin zu verwechseln: Die Aufsichtsbehörde bewilligt und beaufsichtigt, während Swisslos und die Loterie Romande die zugelassenen Veranstalterinnen sind. Bei Fragen zur rechtlichen Einordnung eines konkreten Angebots ist diese Trennung hilfreich, denn eine Aufsichtsbehörde ist nicht selbst die Stelle, bei der eine Sportwette platziert wird.
Auch der Begriff «Heinz-Wette» sagt für sich genommen nichts über die rechtliche Zulässigkeit eines Angebots aus. Er bezeichnet eine Wettform; ob sie angeboten werden darf, hängt davon ab, wer sie veranstaltet und ob die zugrunde liegenden Märkte erlaubt sind. Für Schweizer Wettende sind daher die zugelassene Veranstalterin und die zulässigen Märkte der relevante Rahmen, nicht allein die Bezeichnung des Systems auf dem Wettschein.
Wettarten & Strategien: Einzel-, Kombi- und Systemwetten
Inhalt erstellt vom Team «wettenquotench.com»

