Yankee-Wetten einordnen und Einsätze planen
Die Erklärung verbindet Einsatzberechnung und Systemrisiken mit den Schweizer Bewilligungsregeln für Online-Sportwetten.

Yankee-Wetten in der Schweiz: den Markt richtig einordnen
Wer nach den besten Anbietern für Yankee-Wetten in der Schweiz sucht, sollte zuerst den rechtlichen Rahmen berücksichtigen. Das Angebot für Online-Sportwetten mit Geldeinsatz ist hierzulande nicht mit einem offenen Markt gleichzusetzen, auf dem beliebige ausländische Buchmacher ihre Dienste anbieten dürfen. Für Sportwetten, die online, interkantonal oder automatisiert veranstaltet werden, gelten die Regeln für Grossspiele. Solche Angebote dürfen in der Schweiz nur von den zugelassenen Veranstalterinnen bereitgestellt werden.
Dazu gehören Swisslos und die Loterie Romande. Die Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa) ist für die Bewilligung und Beaufsichtigung von Sportwetten als Grossspiele zuständig. Für die Auswahl eines Angebots ist deshalb nicht allein entscheidend, ob ein Anbieter den Begriff Yankee auf seiner Seite verwendet. Wichtig ist auch, ob die Wette innerhalb des Schweizer Bewilligungsrahmens angeboten wird.
Ausländische Wettanbieter sind nicht zugelassen, um Online-Wetten von Einwohnerinnen und Einwohnern der Schweiz anzunehmen. Eine Webseite kann zwar erreichbar sein und Sportwetten anzeigen; das macht sie jedoch nicht zu einem bewilligten Schweizer Angebot. Bei nicht bewilligten Online-Wetten besteht zudem das Risiko, den eingesetzten Betrag zu verlieren. Ein Vergleich sollte daher nicht bei Werbeversprechen oder einer grossen Auswahl an Sportarten beginnen, sondern bei der Frage, ob das Angebot in der Schweiz überhaupt zulässig ist.
Die Reihenfolge ist keine Rangliste.
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PMU
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Freitag bis Sonntag: bis zu 6 Werktage)
- Zahlungsmethoden
- Mastercard
- Merkmale
- Pferdewetten
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Sporttip
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- TWINT, PostFinance, Kreditkarte
- Merkmale
- Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
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Jouez Sport
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So)
- Zahlungsmethoden
- TWINT, Visa
- Merkmale
- Cash-out, iOS-App
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Verlustlimiten, vorübergehender Spielausstieg (1 Tag bis 6 Monate), unbefristete freiwillige Spielsperre (gilt auch für Casinos in der Schweiz und Liechtenstein)
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Rainbet
- Lizenz
- Anjouan
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- in der Regel 5 bis 15 Minuten (Krypto)
- Zahlungsmethoden
- Ethereum, Solana, XRP, BNB, Tron …
- Merkmale
- E-Sport, Casino, Live-Casino, Krypto-Zahlungen
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Cazeus
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard, Paysafecard
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
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Frumzi
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- PlayID, Kreditkarte
- Merkmale
- Livewetten, Virtuelle Sportarten, Live-Casino
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bet-at-home
- Lizenz
- Malta Gaming Authority, MGA/CRP/278/2004
- Merkmale
- Livewetten
-
bet365
- Lizenz
- Government of Gibraltar / Gibraltar Gambling Commissioner, 130
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- Bearbeitung in der Regel innerhalb von 2 Stunden (E-Wallets/Karten 1–4 Std., Banküberweisung 1–2 Werktage)
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard, Skrill …
- Merkmale
- Cash-out, Wett-Konfigurator, Quotenboosts, Casino
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Einzahlungslimits, Aktivitätsbenachrichtigungen, Auszeit, Selbstsperre
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VegasHero
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Bitcoin, Ethereum
- Merkmale
- Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
-
Spinanga
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- PlayID, Kreditkarte
- Merkmale
- Wett-Konfigurator, Frühe Auszahlung
Die Suche nach den besten Yankee-Wettanbietern führt somit nicht zu einer beliebig langen Rangliste internationaler Marken. Für Sportwetten in der Schweiz sind Swisslos und die Loterie Romande die beiden zugelassenen Veranstalterinnen. Damit ist zunächst der Kreis der Anbieter eingeordnet; daraus folgt noch keine Bewertung ihrer individuellen Leistungen oder Eigenschaften. Solche Merkmale müssen getrennt betrachtet werden und sollten nicht mit der rechtlichen Zulässigkeit verwechselt werden.
Auch die Bezeichnung Yankee schafft keine eigene Ausnahme vom geltenden Rahmen. Sie beschreibt eine Wettart, nicht eine besondere Anbieterbewilligung. Entscheidend bleibt, dass die Wette von einer zugelassenen Veranstalterin angeboten wird und die geltenden Beschränkungen für Sportwetten eingehalten werden. Das gilt unabhängig davon, wie ein Wettschein gestaltet ist oder welche Sportart darauf erscheint.
Für Schweizer Wettende bedeutet diese Einordnung: Zuerst den zulässigen Markt betrachten, danach die konkreten Angebote miteinander vergleichen. Die Namen Swisslos und Loterie Romande geben dabei Orientierung darüber, wer Sportwetten als Grossspiele veranstalten darf. Welche Yankee-Möglichkeiten im einzelnen Angebot verfügbar sind, ist eine davon getrennte Frage. Die rechtliche Einordnung liefert also den Rahmen für die Suche, ersetzt aber nicht den Blick auf das jeweilige Angebot.
Was eine Yankee-Wette ausmacht
Eine Yankee-Wette verbindet vier Auswahlen in mehreren Kombinationswetten. Statt alle Tipps zu einer einzigen Vierfach-Kombination zusammenzufassen, werden auch kleinere Gruppen gebildet. So kann ein Teil der Wette gewinnen, obwohl nicht jede Auswahl richtig ist.
Die Zusammenstellung enthält sechs Doppelwetten, vier Dreierwetten und eine Vierfach-Kombiwette. Jedes Doppel verbindet zwei der vier Auswahlen; die Dreierwetten erfassen jeweils drei davon. Die Vierfach-Kombination vereint alle vier Tipps. Zusammen bilden diese Wettlinien die Yankee-Wette.
Ein Beispiel mit den Auswahlen A, B, C und D macht die Struktur sichtbar: Die Doppelwetten lauten AB, AC, AD, BC, BD und CD. Bei den Dreierwetten fehlt jeweils eine Auswahl: ABC, ABD, ACD und BCD. Dazu kommt die Kombination ABCD. Die Buchstaben stehen lediglich für die gewählten Tipps; entscheidend ist, dass dieselben Auswahlen in unterschiedlichen Gruppen auftreten.
Für einen Gewinn müssen nicht alle vier Prognosen aufgehen. Treffen zwei Auswahlen zu, kann bereits das Doppel aus diesen beiden Tipps gewinnen. Bei drei richtigen Auswahlen können neben dem passenden Doppel auch Dreierkombinationen mit den richtigen Tipps erfolgreich sein. Sind alle vier korrekt, kommen weitere Kombinationen einschliesslich der Vierfachwette infrage. Welche Linien gewinnen, richtet sich somit danach, welche Tipps tatsächlich eintreffen.
Wer sich fragt, was eine Yankee-Wette ist, kann sie als Bündel aus Paar-, Dreier- und einer Vierfachkombination verstehen. Sie unterscheidet sich dadurch von einer einzelnen Kombiwette, bei der die gesamte Auswahl richtig sein muss, damit diese Kombination gewinnt. Bei der Yankee-Wette können dagegen schon einzelne Linien erfolgreich sein. Die Auswahl der vier Tipps bleibt dabei die Grundlage: Aus ihr werden die möglichen Gruppen gebildet, nicht aus zusätzlichen oder unabhängigen Wetten. Die Bezeichnung sagt also etwas über die Art der Kombination aus, nicht darüber, ob die Prognosen eintreffen oder wie hoch eine Auszahlung ausfällt.
Yankee-Wetten berechnen: Linien und Gesamteinsatz
Bei der Einsatzrechnung einer Yankee-Wette ist entscheidend, ob der Wettschein den Betrag je Linie oder den Gesamtbetrag abfragt. Eine Yankee umfasst elf Linien: sechs Doppelwetten, vier Dreierwetten und eine Vierfach-Kombiwette. Der Einsatz pro Linie wird deshalb elfmal angesetzt.
Die Rechnung lautet: Einsatz pro Linie × 11 = Gesamteinsatz. Wird der Betrag je Linie erhöht, steigt der Gesamtbetrag im gleichen Verhältnis. Der eingetragene Linieneinsatz ist folglich nicht der Betrag, der insgesamt für den Wettschein anfällt. Vor dem Bestätigen sollte klar sein, auf welche dieser beiden Angaben sich das Eingabefeld bezieht.
Ein Yankee-Wettrechner kann diese Multiplikation übernehmen. Dafür wird der gewünschte Einsatz je Linie eingegeben; als Ergebnis erscheint der Betrag für alle elf Linien. Die Berechnung liefert die Kosten des Wettscheins, aber keine Vorhersage über den möglichen Gewinn. Dieser hängt davon ab, welche Auswahlen gewinnen und welche Linien dadurch eine Auszahlung erzielen. Auch die Quoten der einzelnen Kombinationen beeinflussen deren Auszahlungen.
Beim Vergleich von Wettscheinen sollte daher stets derselbe Einsatzbezug verwendet werden. Zwei Angaben zum Linieneinsatz lassen sich nicht direkt mit zwei Gesamtbeträgen vergleichen. Ebenso sagt ein identischer Gesamtbetrag allein nichts über eine mögliche Auszahlung aus, denn dafür sind die getroffenen Auswahlen und die jeweiligen Linienquoten ausschlaggebend.
Die Marge ist bereits in den Quoten enthalten und wirkt sich über die einzelnen Linien aus. Eine Rechnung des Gesamteinsatzes berücksichtigt diese Quote nicht als zusätzlichen Kostenposten: Sie zeigt, wie viel für die abgedeckten Linien eingesetzt wird. Prüfen Sie den Gesamtbetrag vor der Abgabe und setzen Sie nur einen Betrag ein, dessen Verlust tragbar bleibt. Weder die Anzahl der Linien noch eine Rechneranzeige macht einen Gewinn sicher.
Yankee-Wetten als System: Kombinationen und Risiko
Bei einer Systemwette werden mehrere Tipps zu einzelnen Kombiwetten zusammengestellt. Dadurch hängt das Ergebnis nicht zwingend davon ab, dass jede Auswahl gewinnt: Eine Kombination kann aufgehen, während ein anderer Tipp danebenliegt. Bei einer gewöhnlichen Kombinationswette ist es anders; dort muss grundsätzlich jeder ausgewählte Tipp richtig sein, damit die gesamte Kombination gewinnt.
Für Yankee-Wetten bedeutet das Systemprinzip, dass nicht nur eine einzige Gesamtwette auf alle Tipps entsteht. Die verschiedenen Kombinationen werden getrennt bewertet. Je nachdem, welche Auswahlen treffen, können mehrere davon erfolgreich sein. Sind alle Tipps richtig, ist der Gewinn maximal. Daraus folgt jedoch keine Gewinnzusage: Wenn die passenden Kombinationen verlieren, bleibt auch eine Systemwette ohne Auszahlung.
Mehr Tipps eröffnen weitere Möglichkeiten, Kombinationen zu bilden, bringen aber zugleich zusätzliche Fehlermöglichkeiten mit sich. Jede Auswahl muss sich im jeweiligen Ereignis bewähren. Bei Kombinationswetten steigt mit jedem hinzugefügten Tipp das Risiko, dass mindestens eine Vorhersage nicht eintritt. Das System kann einzelne Fehlschläge auffangen, aber es beseitigt dieses Risiko nicht.
Für die Beurteilung zählt deshalb nicht allein, wie viele Tipps richtig sind. Entscheidend ist auch, welche Kombinationen diese Tipps bilden und welche davon gewinnen. Die Auszahlung setzt sich aus den erfolgreichen Kombinationen zusammen; ihre Höhe hängt von den jeweiligen Quoten und den getroffenen Auswahlen ab und lässt sich im Voraus nicht sicher bestimmen. In jeder Quote ist eine Marge enthalten, die bei einer Systemwette über die einzelnen Kombinationen hinweg wirkt.
Eine Systemwette sollte daher nicht als sichere Variante einer Kombinationswette verstanden werden. Sie verteilt Tipps auf mehrere Einzelkombinationen, sodass ein Teil davon trotz eines Fehlers gewinnen kann. Gleichzeitig kann eine grössere Auswahl an Tipps die Zahl der möglichen Fehlerquellen erweitern. Sportwetten sind keine Geldanlage und kein verlässlicher Weg zu regelmässigem Einkommen. Verlorene Einsätze durch höhere oder zusätzliche Wetten ausgleichen zu wollen, erhöht das finanzielle Risiko.
Each-Way-Yankee und Platzierungswetten
Eine Yankee-Wette lässt sich als Each-Way-Wette spielen, wenn neben dem Sieg auch eine Platzierung berücksichtigt werden soll. Dabei wird jede der enthaltenen Kombinationen in einen Gewinn- und einen Platzierungsteil aufgeteilt. Aus den elf Wetten des Grundsystems werden so insgesamt 22 platzierte Wetten. Der Gesamteinsatz entspricht deshalb dem 22-Fachen des Einsatzes pro Linie.
Für die Platzierungsseite gelten die Bedingungen des jeweiligen Angebots. Welche Platzierung als Gewinn zählt und welche Regeln für die Auszahlung gelten, sollte vor dem Absenden des Wettscheins geprüft werden. Die Auswahl einer Each-Way-Variante bedeutet nicht, dass jede einzelne Prognose automatisch einen Ertrag bringt: Entscheidend ist, ob die jeweiligen Tipps die Bedingungen für Sieg oder Platzierung erfüllen.
Eine andere Möglichkeit ist, die Pferde innerhalb der Yankee unterschiedlich zuzuordnen. Für manche Auswahlen kann auf den Sieg getippt werden, für andere auf eine Podiumsplatzierung. Bei dieser Zusammenstellung bleibt es bei elf Wetten. Sie ist daher von der Each-Way-Ausführung zu unterscheiden, bei der die Zahl der platzierten Wetten auf 22 steigt.
Empfohlen
- Platzierungskriterien vorab prüfen
- Sieg- und Platzierungstipps bewusst verteilen
Nicht empfohlen
- Each-Way-Varianten mit einfachem Linieneinsatz verwechseln
- Die Anzahl der Wetten bei Each-Way unterschätzen
Vor der Abgabe sollte klar sein, welche Art von Ergebnis für jedes Pferd gewertet wird. Ein Siegertipp und ein Tipp auf eine Platzierung sind unterschiedliche Prognosen, auch wenn sie dasselbe Rennen betreffen. Die gemischte Auswahl ermöglicht, diese Prognosen in einer Yankee zu verbinden, ohne die Anzahl der Wetten zu erhöhen. Bei der Each-Way-Ausführung wird dagegen die gesamte Wettstruktur um die zusätzliche Platzierungskomponente erweitert.
Auf dem Wettschein ist daher nicht allein die Zahl der ausgewählten Pferde ausschlaggebend. Wichtig ist auch, ob die Wette als Each-Way abgegeben wird oder ob Sieg- und Platzierungstipps innerhalb der Auswahl verteilt sind. Im ersten Fall werden 22 Einsätze abgedeckt, im zweiten bleibt die Anzahl bei elf. Die konkreten Platzierungsbedingungen und Quoten hängen vom jeweiligen Angebot ab.
Super Yankee, Heinz und weitere Systemvarianten
Eine Super-Yankee-Wette erweitert die Yankee um eine zusätzliche Auswahl: Statt vier Ereignissen werden fünf miteinander kombiniert. Daraus entstehen 26 Wetten. Zehn davon sind Zweierkombinationen, weitere zehn Dreierkombinationen. Dazu kommen fünf Viererkombinationen und eine Fünferkombination. Das System verbindet somit kleinere Teilkombinationen mit einer Kombination, in der alle fünf Tipps enthalten sind.
Bei der Heinz-Wette werden sechs Auswahlen zu 57 Kombinationen zusammengestellt. Enthalten sind Zweier-, Dreier-, Vierer- und Fünferwetten sowie eine Sechserwette. Einzelwetten auf die Auswahlen gehören nicht dazu. Für die Super-Heinz kommen sieben Auswahlen zum Einsatz; ihr Umfang steigt auf 120 Einzelwetten. Die Kombinationen reichen dabei vom Doppel bis zur Siebenfachwette. Heinz und Super-Heinz unterscheiden sich also sowohl durch die Zahl der Auswahlen als auch durch den Umfang des Systems.
Lucky 31 baut auf der Super-Yankee-Struktur auf. Zu deren 26 Kombinationen werden fünf Einzelwetten ergänzt, sodass das System insgesamt 31 Wetten umfasst. Damit enthält Lucky 31 neben den Mehrfachkombinationen auch eine einzelne Wette auf jede der fünf Auswahlen.
Die Namen bezeichnen folglich keine austauschbaren Varianten: Die Super Yankee arbeitet mit fünf Ereignissen und Mehrfachkombinationen, Heinz und Super-Heinz erweitern die Zahl der Auswahlen und der enthaltenen Kombinationen, während Lucky 31 die Super Yankee um Einzelwetten ergänzt. Vor der Abgabe sollte deshalb klar sein, welche Auswahlzahl und welche Wettarten der jeweilige Systemname umfasst. Eine grössere Systemform bedeutet mehr enthaltene Kombinationen; sie sagt für sich genommen jedoch nichts darüber aus, ob die Tipps gewinnen oder wie hoch eine Auszahlung ausfällt.
Den Einsatz für eine Super-Yankee-Wette berechnen
Für die Kostenrechnung ist entscheidend, ob der Betrag auf dem Wettschein als Einsatz je Linie oder als Gesamteinsatz gemeint ist. Bei einer Super-Yankee-Wette wird der Linieneinsatz auf alle 26 Kombinationen angewendet. Der Gesamtbetrag ergibt sich daher aus:
Einsatz pro Linie × 26 = Gesamteinsatz
Berechnung Super-Yankee
-
1
Linieneinsatz festlegen
Ein Betrag für eine einzelne Kombination wird gewählt (z. B. L).
-
2
Multiplikation durchführen
Der Linieneinsatz wird mit der Anzahl der Kombinationen multipliziert: 26 × L.
-
3
Gesamteinsatz ermitteln
Das Ergebnis ist der Gesamtbetrag, der für den vollständigen Wettschein anfällt.
Wer beispielsweise den Linieneinsatz mit L bezeichnet, rechnet 26 × L. Das Ergebnis ist der Betrag, der für den vollständigen Wettschein anfällt. Ein angezeigter Einsatz je Kombination deckt also nicht automatisch alle Kombinationen ab.
Die 26 Linien setzen sich aus zehn Zweier-, zehn Dreier-, fünf Vierer- und einer Fünferkombination zusammen. Für die Einsatzrechnung werden sie gleich behandelt: Jede Linie erhält denselben festgelegten Betrag. Die unterschiedlichen Kombinationsgrössen verändern die Anzahl der Linien nicht und damit auch nicht die Multiplikation des Linieneinsatzes. Vor dem Absenden sollte klar sein, welcher Wert im Eingabefeld steht.
Ein einfacher Super-Yankee-Wettrechner folgt genau diesem Prinzip. Man trägt den geplanten Betrag je Linie ein und multipliziert ihn mit 26. Umgekehrt lässt sich ein gewünschter Gesamtbetrag durch 26 teilen, um den entsprechenden Einsatz je Linie zu ermitteln. Dabei können Rundungen entstehen; massgeblich bleibt der Betrag, der auf dem Wettschein tatsächlich ausgewiesen wird.
Der Gesamteinsatz beschreibt die Kosten der platzierten Wette, nicht eine mögliche Auszahlung. Wie viel zurückfliesst, hängt davon ab, welche Auswahlen gewinnen und welche Linien dadurch treffen. Eine genaue Rückzahlung lässt sich vor dem Ergebnis nicht aus dem Linieneinsatz allein ableiten. Auch die in den Quoten enthaltene Marge wirkt über die einzelnen Kombinationen.
Die Rechnung hilft, den finanziellen Umfang vor der Abgabe einzuschätzen. Sie sagt nichts darüber aus, ob eine Kombination erfolgreich sein wird. Ein höherer Linieneinsatz erhöht den Gesamtbetrag im selben Verhältnis, weil jede Linie damit teurer wird. Deshalb sollte der eingesetzte Betrag als möglicher Verlust eingeplant werden; verlorene Einsätze durch zusätzliche oder höhere Wetten ausgleichen zu wollen, ist keine verlässliche Kostenstrategie.
Yankee-Sportwetten mit erlaubten Märkten planen
Für eine Yankee-Wette zählt nicht nur, ob die ausgewählten Tipps sportlich zusammenpassen. Jede Auswahl muss aus einem Markt stammen, auf den in der Schweiz gewettet werden darf. Welche Wettarten und Ereignisse verfügbar sind, kann eingeschränkt sein. Deshalb sollte vor dem Zusammenstellen der Tipps geprüft werden, ob der jeweilige Markt beim gewählten Veranstalter angeboten wird.
Bei einer Systemwette entstehen mehrere einzelne Kombinationen aus den ausgewählten Tipps. Entscheidend ist daher, die Zulässigkeit nicht nur für den Wettschein als Ganzes zu betrachten: Auch die Märkte, aus denen die einzelnen Linien gebildet werden, müssen erlaubt sein. Für Heinz-Wetten gilt ausdrücklich, dass sie grundsätzlich möglich sind, wenn jede ihrer Linien ausschliesslich erlaubte Märkte enthält. Eine ähnliche sorgfältige Prüfung ist bei einer Yankee-Kombination sinnvoll, bevor der Wettschein bestätigt wird.
Für die rechtliche Einordnung ist ausschlaggebend, wie das Angebot durchgeführt wird. Sportwetten, die online, interkantonal oder automatisiert angeboten werden, fallen unter die Grossspiele. Die Interkantonale Geldspielaufsicht, kurz Gespa, ist für die Bewilligung und Beaufsichtigung solcher Sportwetten zuständig. Ihre Rolle betrifft damit den Rahmen, in dem die angebotenen Märkte bereitgestellt werden; sie ersetzt nicht die Prüfung der konkreten Auswahl auf dem Wettschein.
Bei der Planung sollten die Tipps deshalb einzeln betrachtet werden: Ist das Ereignis verfügbar, ist die gewählte Wettart zugelassen und lässt sich die Auswahl mit den übrigen Tipps kombinieren, ohne einen nicht erlaubten Markt einzubeziehen? Eine passende Quote oder ein interessantes Spiel macht einen unzulässigen Markt nicht zu einer geeigneten Grundlage für eine Wette. Bei Unsicherheit sollte die Auswahl nicht in die Yankee aufgenommen werden, bis ihre Verfügbarkeit und Zulässigkeit beim zuständigen Veranstalter geklärt sind. Auch bei erlaubten Märkten bleibt der Ausgang offen; Sportwetten sind keine Geldanlage und bieten kein regelmässiges Einkommen.
Wie funktioniert eine Heinz-Wette und aus welchen Einzelwetten besteht sie?
Eine Heinz-Wette verbindet sechs Auswahlen zu 57 Einzelwetten: 15 Doppel-, 20 Dreier-, 15 Vierfach-, 6 Fünffach- und eine Sechsfachwette. Einzelwetten auf nur eine Auswahl sind nicht dabei; mindestens zwei richtige Tipps können bereits eine Linie gewinnen.
Was ist eine Yankee-Wette?
Eine Yankee-Wette kombiniert vier Auswahlen in elf Linien: sechs Doppel, vier Dreier und eine Vierfachwette. Dadurch können auch Linien gewinnen, wenn nicht alle vier Tipps richtig sind.
Wie berechnet man eine Yankee-Wette?
Multiplizieren Sie den Einsatz pro Linie mit 11, denn eine Yankee-Wette umfasst elf Linien. Bei CHF 1 pro Linie beträgt der Gesamteinsatz beispielsweise CHF 11.
Wie funktioniert ein Super-Yankee-System?
Ein Super-Yankee-System kombiniert fünf Auswahlen zu 26 Wetten: zehn Zweier-, zehn Dreier-, fünf Vierer- und eine Fünferkombination. Schon bei zwei richtigen Prognosen kann eine Linie gewinnen.
Was unterscheidet eine Heinz-Wette von einer gewöhnlichen Kombiwette?
Eine gewöhnliche Kombiwette gewinnt nur, wenn alle ausgewählten Tipps richtig sind. Eine Heinz-Wette verteilt sechs Auswahlen auf 57 Kombinationen ab zwei Tipps, sodass bereits zwei richtige Auswahlen einen Gewinn ermöglichen können.
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Inhalt erstellt vom Team «wettenquotench.com»

