Systemwetten verständlich planen: Reihen und Einsatz einschätzen
Eine Systemwette verteilt ausgewählte Tipps auf mehrere Kombiwetten, sodass einzelne Reihen trotz falscher Tipps gewinnfähig bleiben können.

Systemwette: mehrere Kombinationen auf einem Wettschein
Eine Systemwette bündelt mehrere Kombiwetten in einer gemeinsamen Wettabgabe. Dafür werden mehrere Tipps zu Ereignissen ausgewählt; abhängig vom gewählten System entstehen daraus einzelne Wetten mit unterschiedlichen Zusammenstellungen dieser Tipps. Der Wettschein enthält damit nicht bloss eine einzige Kombination, sondern mehrere miteinander verknüpfte Kombiwetten.
Der praktische Unterschied zu einer herkömmlichen Kombiwette liegt darin, dass nicht zwingend jeder ausgewählte Tipp richtig sein muss, damit ein Teil der Wettabgabe erfolgreich ist. Welche der einzelnen Kombiwetten einen Gewinn erzielt, hängt davon ab, welche Tipps stimmen und wie das System die Tipps miteinander kombiniert. Falsche Tipps können daher einzelne Kombinationen betreffen, während andere weiterhin gewinnfähig sind. Ein Gewinn ist damit allerdings nicht garantiert.
Was ist eine Systemwette also im Kern? Eine Möglichkeit, mehrere Kombinationen aus einer Auswahl von Tipps mit einer Wettabgabe zu spielen. Die Systemwahl bestimmt, welche Einzelwetten aus dieser Auswahl gebildet werden. So kann ein Wettschein mehrere Chancen auf eine Auszahlung enthalten, statt alle Tipps ausschliesslich in einer einzigen Gesamtkombination zusammenzufassen.
Der Begriff „System“ bezeichnet dabei die Regel, nach der die ausgewählten Tipps zu diesen einzelnen Kombiwetten verbunden werden. Die Wette wird gemeinsam abgegeben, ihre Bestandteile bleiben jedoch einzelne Kombinationen. Für die Beurteilung des Ergebnisses zählt deshalb nicht nur, ob die gesamte Auswahl richtig war, sondern auch, welche der enthaltenen Kombiwetten mit den richtigen Tipps zustande kommt.
Die Reihenfolge ist keine Rangliste.
-
Sporttip
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- TWINT, PostFinance, Kreditkarte
- Merkmale
- Live-Statistiken, iOS-App, Android-App, Livewetten
-
Jouez Sport
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So)
- Zahlungsmethoden
- TWINT, Visa
- Merkmale
- iOS-App, Cash-out
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Verlustlimiten, vorübergehender Spielausstieg (1 Tag bis 6 Monate), unbefristete freiwillige Spielsperre (gilt auch für Casinos in der Schweiz und Liechtenstein)
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PMU
- Lizenz
- Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage (Antrag Freitag bis Sonntag: bis zu 6 Werktage)
- Zahlungsmethoden
- Mastercard
- Merkmale
- Pferdewetten
-
Roobet
- Zahlungsmethoden
- Bitcoin, Ethereum, Litecoin, USDT, USDC …
- Merkmale
- Casino, Krypto-Zahlungen
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Auszeit (Time-out) und Selbstausschluss in den Kontoeinstellungen
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Billybets
- Mindesteinzahlung
- 20 CHF
- Zahlungsmethoden
- Karte, Paysafecard, USDT
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
-
Betpanda
- Lizenz
- Costa Rica
-
Sgcasino
- Auszahlungsgeschwindigkeit
- bis zu 3 Werktage
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- PlayID, Kreditkarte
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win2day
- Lizenz
- Österreichische Konzession
- Merkmale
- Livewetten, Casino, Live-Casino, Poker
- Tools für verantwortungsvolles Spielen
- Verpflichtendes win2day-Einzahlungslimit (unter 26 Jahren pro Woche, Standard 250 Euro; ab 26 pro Monat), persönliches Zeitlimit pro Tag, persönliches Spiellimit, Mentor-Tool
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Millioner
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- Visa, Mastercard, Paysafecard
- Merkmale
- Casino, Live-Casino
-
Rabona
- Mindesteinzahlung
- 10 CHF
- Zahlungsmethoden
- PlayID, Karte, Paysafecard
- Merkmale
- Livewetten, Casino
Systemwetten eignen sich somit für eine Auswahl mehrerer Tipps, wenn diese nicht nur als eine einzige Kombination gespielt werden soll. Wie viele einzelne Wetten daraus entstehen und wie der Einsatz verteilt wird, richtet sich nach der gewählten Systemform.
Was die Zahlen bei „X aus Y“ bedeuten
Die Schreibweise „X aus Y“ beschreibt, wie viele Tipps für einen Gewinn richtig sein müssen und auf wie viele Ereignisse sich die Auswahl erstreckt. Das X steht für die erforderliche Zahl richtiger Tipps. Das Y bezeichnet die Gesamtzahl der ausgewählten Ereignisse. Wer die Bezeichnung liest, kann damit zwei Dinge erkennen: die Trefferanforderung und den Umfang der Auswahl.
Bei einer Systemwette müssen nicht zwangsläufig sämtliche Tipps stimmen. Die erste Zahl zeigt, welche Mindestzahl richtiger Tipps das gewählte System verlangt. Die zweite Zahl verrät, wie viele Ereignisse in der Wette berücksichtigt werden. Diese Angaben beschreiben die Systemform; sie sagen für sich allein noch nichts über die Quoten oder einen möglichen Gewinn aus.
Die Zahlen sind also keine Quoten und auch keine Einsatzangaben. Sie ordnen die Tipps nach ihrer Rolle im System: Die erste Zahl betrifft die Treffer, die zweite die ausgewählten Spiele oder sonstigen Ereignisse. Werden beide Werte verwechselt, lässt sich die Anforderung leicht falsch lesen. Besonders wichtig ist deshalb, beim Blick auf die Bezeichnung zuerst die Reihenfolge zu beachten.
Die Frage „Was bedeutet Systemwette?“ lässt sich mit dieser Notation teilweise beantworten: Sie macht sichtbar, wie viele ausgewählte Tipps richtig sein müssen, damit ein Gewinn möglich ist. Eine Systemwette kann dabei auch dann gewinnen, wenn einzelne Tipps falsch sind, sofern die Trefferanforderung erfüllt wird. Wie viele einzelne Wettkombinationen sich aus einer Auswahl ergeben und wie der Einsatz verteilt wird, hängt von der konkreten Systemform ab. Die Schreibweise liefert zunächst nur den Schlüssel zum Verständnis der beiden Zahlen.
So entstehen Reihen und Einsatz bei einer Systemwette
Nach der Auswahl der Tipps legt die Systemart fest, welche davon jeweils zu einer Wettreihe verbunden werden. Bei der Abgabe stellt der Wettschein automatisch alle Kombinationen zusammen, die zu dieser Auswahl gehören. Jede Reihe ist eine eigene Kombinationswette und kann daher unabhängig von den übrigen Reihen gewinnen oder verlieren.
Systemwetten sind ab drei ausgewählten Tipps möglich. Welche Zusammenstellungen daraus entstehen, hängt davon ab, wie viele Tipps pro Reihe miteinander verbunden werden sollen. Die ausgewählten Ereignisse bleiben dieselben; verändert wird ihre Zuordnung zu den einzelnen Reihen. Bei der Systemauswahl muss deshalb nicht jede Kombination von Hand angelegt werden.
Auch der Einsatz wird auf die Reihen verteilt: Der eingegebene Gesamtbetrag fliesst gleichmässig in alle erzeugten Wetten. Damit ergibt sich der Betrag pro Reihe aus dem Gesamteinsatz und der Zahl der Reihen. Umgekehrt steigt der Gesamtbetrag, wenn derselbe Einsatz pro Reihe auf mehr Kombinationen gesetzt wird. Jede einzelne Wette muss dabei den Mindesteinsatz von 1 CHF erreichen. Vor der Abgabe lohnt es sich daher, nicht nur die gewählte Systemart, sondern auch die Zahl der daraus entstehenden Reihen und den daraus folgenden Gesamteinsatz zu prüfen.
Für die Einschätzung des möglichen Ergebnisses spielt mit, welche Tipps richtig sind und welche Quoten zu ihnen gehören. Je nach System können auch dann gewinnbringende Reihen übrig bleiben, wenn ein oder mehrere Tipps falsch sind. Das ist jedoch keine Zusage eines Gewinns: Sind die für eine Reihe benötigten Tipps nicht richtig, bringt diese Reihe keinen Gewinn. Ein positiver Gesamtausgang hängt davon ab, welche der enthaltenen Reihen erfolgreich sind und wie ihre Quoten ausfallen.
Der Ablauf ist damit klar getrennt: Zuerst werden die Ereignisse ausgewählt, danach bestimmt das System die zulässigen Zusammenstellungen, und schliesslich wird der Einsatz gleichmässig auf diese Reihen verteilt. Wer den Einsatz pro Reihe festlegt, sollte deshalb die Anzahl der automatisch erzeugten Wetten mitbedenken. Bei einer einzelnen Kombiwette wird der Betrag auf eine Wette gesetzt; bei einer Systemwette verteilt er sich auf mehrere.
Neben den üblichen Systemauswahlen gibt es Spezialsysteme. Sie können mehrere Systemwetten, Einzelwetten und Kombiwetten in einer Wettabgabe bündeln. Welche Bestandteile ein bestimmtes Spezialsystem enthält, richtet sich nach dessen Aufbau. Bei der Kontrolle des Wettscheins sollte deshalb erkennbar sein, welche Wettarten darin enthalten sind und wie viele Reihen der Einsatz umfasst.
„2 aus 3“, „2 aus 4“ und „3 aus 4“ im Vergleich
Die drei Systeme unterscheiden sich darin, wie viele Tipps zu einer Kombiwette verbunden werden und wie viele richtige Tipps für einen Treffer nötig sind. Bei „2 aus 3“ werden aus drei ausgewählten Tipps alle möglichen Zweier-Kombinationen gebildet. Bei „2 aus 4“ entstehen sechs einzelne Wetten. Das System „3 aus 4“ umfasst vier mögliche Dreier-Kombiwetten. Die Bezeichnungen zeigen damit nicht nur die Auswahlgrösse an: Sie bestimmen auch, welche Kombinationen auf dem Wettschein stehen und welche davon mit den richtigen Ergebnissen übereinstimmen können.
„2 aus 3“: drei Zweier-Kombinationen
Angenommen, die Tipps heissen A, B und C. Das System enthält die Kombinationen A und B, A und C sowie B und C. Jede dieser Zweier-Kombiwetten kann unabhängig davon gewinnen, ob der dritte Tipp richtig ist. Dafür müssen in der betreffenden Reihe beide enthaltenen Tipps stimmen.
Beispiel 2 aus 3
-
1
Auswahl der Tipps
Es werden drei Tipps ausgewählt: A, B und C.
-
2
Bildung der Kombinationen
Das System erstellt drei Zweier-Kombinationen: A+B, A+C und B+C.
-
3
Ermittlung des Gewinns
Wenn Tipps A und B richtig sind, gewinnt die Reihe A+B, auch wenn Tipp C falsch ist.
Sind beispielsweise A und B richtig, während C falsch ist, trifft die Reihe mit A und B. Die beiden anderen Reihen enthalten den falschen Tipp C. Bei drei richtigen Tipps stimmen alle drei Zweier-Kombinationen. Die Systemwette verlangt also nicht, dass jeder ausgewählte Tipp richtig ist, damit überhaupt eine Reihe gewinnen kann.
„2 aus 4“: mehr Zweier-Reihen
Bei „2 aus 4“ sind vier Tipps ausgewählt, aus denen sechs Wetten gebildet werden. Für einen Gewinn muss mindestens die Trefferanforderung erfüllt sein: Zwei Tipps müssen richtig sein. Jede Reihe besteht aus einer anderen Verbindung von zwei Tipps. Dadurch kann eine richtige Zweier-Reihe bestehen, obwohl weitere ausgewählte Tipps falsch sind.
Stimmen mehr Tipps, können entsprechend weitere der enthaltenen Zweier-Kombinationen richtig sein. Das System bleibt dabei auf Zweier-Kombis ausgerichtet: Es wird nicht eine einzige Vierer-Kombiwette gespielt, die nur mit vier richtigen Tipps gewinnt. Stattdessen stehen mehrere eigenständige Reihen auf dem Wettschein, die jeweils an ihren enthaltenen Tipps gemessen werden.
„3 aus 4“: Dreier-Kombis statt Zweier-Kombis
Auch bei „3 aus 4“ sind vier Ereignisse ausgewählt, doch jede einzelne Reihe verbindet drei davon. Daraus ergeben sich vier mögliche Dreier-Kombiwetten. Für einen Treffer in einer Reihe müssen deren drei Tipps stimmen. Sind genau drei der vier ausgewählten Tipps richtig, gibt es eine passende Dreier-Kombination. Sind alle vier richtig, stimmen alle vier Reihen.
Der Vergleich mit „2 aus 4“ macht den Unterschied deutlich: Beide Systeme verwenden dieselben vier ausgewählten Tipps, aber ihre Reihen sind unterschiedlich zusammengesetzt. „2 aus 4“ verteilt sie auf Zweier-Kombis und verlangt zwei richtige Tipps für eine passende Reihe. „3 aus 4“ bildet Dreier-Kombis; damit steigt die Zahl richtiger Tipps, die eine einzelne Reihe treffen muss. Zugleich unterscheiden sich die Anzahlen der enthaltenen Wetten: sechs bei der Zweier-Auswahl, vier bei der Dreier-Auswahl.
Worauf der Vergleich hinausläuft
„2 aus 3“ ist die kleinere Auswahl mit drei Zweier-Reihen. „2 aus 4“ erweitert die Auswahl, behält aber die Zweier-Kombinationen bei und enthält sechs Reihen. „3 aus 4“ nutzt ebenfalls vier Tipps, setzt pro Reihe jedoch drei richtige Tipps voraus und umfasst vier Reihen. Ein System kann daher auch dann eine passende Reihe enthalten, wenn nicht sämtliche Tipps richtig sind; welche Reihen treffen, hängt von ihrer jeweiligen Zusammensetzung ab. Keine der Varianten garantiert einen Gewinn: Entscheidend sind die tatsächlichen Resultate der ausgewählten Ereignisse und die Quoten der Tipps.
Einsatz und möglichen Gewinn berechnen
Für eine Berechnung im Systemwetten-Rechner werden das gewählte System, der Gesamteinsatz, die Quoten der einzelnen Tipps und der Ausgang der Spiele benötigt. Die Spiele lassen sich dabei als richtig oder falsch markieren. Auf dieser Grundlage ermittelt das Werkzeug mögliche Ergebnisse für die eingegebenen Angaben.
Die Berechnung berücksichtigt, welche Reihen durch die richtigen Tipps gewinnen. Für jede erfolgreiche Reihe werden die darin enthaltenen Quoten miteinander verknüpft und mit dem Einsatz dieser einzelnen Wette multipliziert. Die Summe der erfolgreichen Reihen ergibt den Erlös. Je mehr Tipps richtig sind, desto mehr Reihen können einen Erlös erzielen; dessen Höhe hängt zugleich von den jeweiligen Quoten ab. Ein positives Ergebnis ist deshalb nicht allein an der Zahl richtiger Tipps abzulesen.
Je nach Anbieter und Angebot können die angezeigten Resultate unterschiedlich ausfallen; welche Werte der Rechner ausweist, ist den aktuellen Bedingungen des Anbieters zu entnehmen. Eine Ergebnisübersicht kann die einzelnen Kombiwetten-Reihen samt jeweiliger Quote und Erlös aufführen. Zusätzlich können Netto-Gewinn und Gesamt-Gewinn angezeigt werden. Der Netto-Gewinn berücksichtigt den Gesamteinsatz, während der Gesamt-Gewinn den ausgewiesenen Erlös bezeichnet. Vor der Abgabe lohnt sich daher ein Blick darauf, welche Grösse das Ergebnisfeld verwendet und ob Einsätze bereits abgezogen sind.
Die Anzeige ist eine Berechnung auf Basis der eingegebenen Quoten und Resultate. Ändert sich ein Tipp oder eine Quote, verändert sich auch das berechnete mögliche Ergebnis; eine Auszahlung ist damit nicht zugesichert.
Yankee: elf Reihen aus vier Selektionen
Eine Yankee-Systemwette verbindet vier ausgewählte Selektionen in mehreren Kombinationsgrössen. Dabei entstehen elf einzelne Reihen: sechs Zweierkombinationen, vier Dreierkombinationen und eine Viererkombination. So sind in einem Schein verschiedene Kombinationen derselben vier Tipps enthalten.
Der Aufbau lässt sich nach Reihenart aufschlüsseln:
- Sechs Zweierkombinationen: Jede mögliche Paarung aus den vier Selektionen wird einmal gespielt.
- Vier Dreierkombinationen: Jede Reihe lässt jeweils eine der vier Selektionen aus.
- Eine Viererkombination: Hier müssen alle vier Tipps gemeinsam stimmen, damit diese Reihe gewinnt.
Die Zahl der Reihen ist zugleich für den Gesamteinsatz relevant: Jede Kombination zählt als eigene Wette. Der Einsatz verteilt sich daher auf elf Reihen, wenn für alle derselbe Betrag pro Reihe vorgesehen ist. Wie hoch der Einsatz insgesamt ausfällt, richtet sich nach dem Betrag je Reihe.
Ein Yankee gehört zu den Spezialsystemen. Solche Systeme können mehrere Systemwetten, Einzelwetten und Kombiwetten in einer Wettabgabe bündeln. Neben dem Yankee zählen Trixie und Heinz zu den genannten Formen. Beim Yankee ist der charakteristische Aufbau die Verbindung von Zweier-, Dreier- und Viererkombinationen aus denselben vier Selektionen. Welche Reihen tatsächlich gewinnen, hängt davon ab, welche Tipps richtig sind und welche Quoten für die jeweiligen Kombinationen gelten.
Welche Systemwette passt zu Einsatz und Trefferquote?
Eine pauschal beste Systemwette gibt es nicht: Die passende Wahl hängt davon ab, wie viele richtige Tipps realistisch erscheinen und welcher Gesamteinsatz vorgesehen ist. Mehr Wettreihen erhöhen den Einsatz, weil der Betrag pro Reihe mit der Zahl der Reihen multipliziert wird. Vor der Abgabe sollte deshalb klar sein, welchen Betrag alle enthaltenen Wetten zusammen ausmachen.
- Gewünschte Anzahl an richtigen Tipps für ein positives Ergebnis festlegen
- Maximalen Gesamteinsatz für alle Reihen bestimmen
- Gesamteinsatz basierend auf der Anzahl der Reihen prüfen
Für die mögliche Auszahlung zählen sowohl die richtigen Tipps als auch deren Quoten. Bei jeder erfolgreichen Kombiwette werden die zugehörigen Quoten mit dem Einsatz auf diese Reihe multipliziert. Eine hohe Quote kann den Erlös steigern, geht jedoch häufig mit einer geringeren Trefferwahrscheinlichkeit einher; ein sicherer Gewinn folgt daraus nicht. Auch ein System mit niedrigerer Trefferanforderung kann mehr Reihen und damit einen höheren Gesamtbetrag enthalten.
Sinnvoll ist, die Auswahl anhand zweier Fragen einzugrenzen: Wie viele Tipps sollen für ein positives Ergebnis reichen, und wie viel Einsatz ist für alle Reihen vertretbar? Die Antwort sollte nicht allein an der möglichen Höchstauszahlung hängen. Diese setzt voraus, dass die dafür nötigen Tipps stimmen; bei weniger Treffern kann das Ergebnis deutlich geringer ausfallen oder ganz ausbleiben. So lässt sich eine Variante beurteilen, ohne sie unabhängig von Quote, Treffererwartung und Einsatz als die beste zu bezeichnen.
Fussball-Systemwetten und der Schweizer Wettmarkt
Bei einer Fussball-Systemwette können Tipps zu mehreren Partien gemeinsam auf einem Wettschein stehen. Die ausgewählten Vorhersagen werden nach dem gewählten System zu einzelnen Kombiwetten verbunden. Dadurch kann auch eine Auswahl mit einem falschen Tipp noch gewinnbringende Reihen enthalten; ob eine Auszahlung entsteht, hängt von den richtigen Tipps und ihren Quoten ab. Eine Systemwette ist jedoch keine Gewinngarantie.
Für Fussballtipps gelten in der Schweiz dieselben Regeln wie für andere Sportwetten. Sobald Sportwetten online, über Kantonsgrenzen hinweg oder automatisiert angeboten werden, zählen sie zu den Grossspielen. Die Interkantonale Geldspielaufsicht Gespa ist für deren Bewilligung und Beaufsichtigung zuständig. Veranstalterbewilligungen für grosse Sportwetten sind Swisslos und der Loterie Romande vorbehalten; ausländische Wettanbieter sind in der Schweiz nicht zugelassen.
Auch die Art des Ereignisses kann für die Zulässigkeit relevant sein: Wetten auf Sportveranstaltungen mit erhöhtem Risiko einer Wettbewerbsmanipulation sind verboten. Wer Fussballtipps zu einer Systemwette zusammenstellt, sollte deshalb neben den Quoten auch prüfen, ob die betreffende Wettart und das Ereignis im Angebot des jeweiligen Schweizer Anbieters zulässig sind. Die Systemform ändert nichts an diesem rechtlichen Rahmen.
6 aus 10: viele mögliche Kombinationen, höherer Gesamteinsatz
Bei einem System „6 aus 10“ werden zehn Ereignisse ausgewählt. Die Sechs beschreibt die Trefferanforderung: Mindestens sechs Tipps müssen richtig sein, damit eine der enthaltenen Reihen gewinnen kann. Bei der Auswahl werden sämtliche möglichen Sechser-Kombinationen aus den zehn Tipps als einzelne Wetten erfasst.
Dadurch enthält der Wettschein deutlich mehr Reihen als ein kleines System. Der Gesamteinsatz verteilt sich gleichmässig auf diese einzelnen Wetten. Jede Reihe zählt als eigene Wette; der Gesamtbetrag ergibt sich daher aus dem Einsatz pro Reihe multipliziert mit der Zahl der Reihen. Weil diese Zahl bei einer grossen Auswahl rasch anwächst, kann der erforderliche Gesamteinsatz höher ausfallen als bei einer gewöhnlichen Kombiwette. In der Schweiz muss der Einsatz pro einzelner Wette mindestens einen Franken betragen.
Sind mehr als sechs Tipps richtig, können mehrere Sechser-Reihen die Trefferbedingung erfüllen. Wie viel daraus zurückkommt, hängt von den Quoten der jeweiligen Tipps und dem Einsatz auf die gewinnenden Reihen ab. Zehn ausgewählte Ereignisse bedeuten deshalb nicht automatisch einen Gewinn: Sind weniger als sechs Tipps korrekt, erfüllt keine Sechser-Kombination das Systemkriterium. Vor der Abgabe sollte der angezeigte Gesamteinsatz mit dem eigenen Budget vereinbar sein.
Wie funktionieren Systemwetten?
Bei einer Systemwette werden aus mindestens drei ausgewählten Tipps mehrere Kombinationswetten gebildet. Je nach System können einzelne Reihen auch dann gewinnen, wenn nicht alle Tipps richtig sind; der Gesamteinsatz wird gleichmässig auf die Reihen verteilt.
Wie werden die Quoten berechnet?
Für eine gewinnende Reihe werden die Quoten der darin enthaltenen Tipps mit dem Einsatz für diese einzelne Wette multipliziert. Der mögliche Gesamtgewinn hängt davon ab, wie viele Tipps richtig sind und welche Quoten sie haben.
Wie wird in der Schweiz auf Sport gewettet?
In der Schweiz dürfen Swisslos und die Loterie Romande Sportwetten anbieten. Für online, interkantonal oder automatisiert angebotene Sportwetten als Grossspiele ist die Gespa zuständig.
Wettarten & Strategien: Einzel-, Kombi- und Systemwetten
Inhalt erstellt vom Team «wettenquotench.com»


